Stellringe & Wellenringe kaufen
Zur axialen Fixierung von Bauteilen auf glatten Wellen – mit Gewindestift (DIN 705) oder als wellenschonender geschlitzter Klemmring. In Stahl für den robusten Standard und in Edelstahl für korrosive, hygienische Umgebungen.
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Stellring-DIN705-B80.Stahl/brüniert
Der Stellring-DIN705-B80.Stahl/brüniert ist ein Stellring nach DIN 705 (leichte Reihe) für die axiale Fixierung von Bauteilen auf glatten Wellen. Als Stellring der Form B mit zwei Gewindestiften (Madenschrauben) im 135°-Winkel sichert er Lager, Zahnräder, Riemenscheiben oder Buchsen zuverlässig gegen axiales Verschieben und nimmt geringe Axialkräfte und Stöße auf. Gefertigt ist dieser Wellenstellring aus Stahl (C45) brüniert. Mit einem Innendurchmesser d1 von 80 mm, einem Außendurchmesser d2 von 110 mm und einer Breite b von 22 mm entspricht die Abmessung der Normreihe DIN 705. Die Bohrung ist beidseitig mit einer Fase von 2,2 mm ausgeführt, was das Aufschieben auf die Welle erleichtert. Über zwei um 135° versetzte Gewindestifte (M12 x 20) wird der Ring reibschlüssig auf der glatten Welle geklemmt – die zweite Schraube erhöht Haltekraft und Rutschsicherheit, ohne dass die Welle gebohrt werden muss. Die aufnehmbaren Kräfte und das Anziehmoment richten sich nach Anwendung und Wellenwerkstoff (lt. Katalog). Stahl C45 in brünierter Ausführung bietet bei normaler Umgebung ausreichenden Korrosionsschutz und ist die wirtschaftliche Standardwahl im Maschinenbau. Für eine lösbare, reibschlüssige Klemmung ohne Bearbeitung der Welle ist Form A mit einem Gewindestift die Standardwahl; ist eine besonders rutschsichere Festlegung gefragt, bietet Form B zwei um 135° versetzte Gewindestifte (ebenfalls reibschlüssig, ohne Bohren der Welle). Eine Übersicht aller Größen finden Sie in der Kategorie Stellringe aus Stahl bzw. Stellringe aus Edelstahl. Bei Fragen zur Auswahl unterstützt Sie unser Team gern über das Kontaktformular.
Stellring-DIN705-B90.Stahl/brüniert
Der Stellring-DIN705-B90.Stahl/brüniert ist ein Stellring nach DIN 705 (leichte Reihe) für die axiale Fixierung von Bauteilen auf glatten Wellen. Als Stellring der Form B mit zwei Gewindestiften (Madenschrauben) im 135°-Winkel sichert er Lager, Zahnräder, Riemenscheiben oder Buchsen zuverlässig gegen axiales Verschieben und nimmt geringe Axialkräfte und Stöße auf. Gefertigt ist dieser Wellenstellring aus Stahl (C45) brüniert. Mit einem Innendurchmesser d1 von 90 mm, einem Außendurchmesser d2 von 125 mm und einer Breite b von 22 mm entspricht die Abmessung der Normreihe DIN 705. Die Bohrung ist beidseitig mit einer Fase von 2,2 mm ausgeführt, was das Aufschieben auf die Welle erleichtert. Über zwei um 135° versetzte Gewindestifte (M12 x 20) wird der Ring reibschlüssig auf der glatten Welle geklemmt – die zweite Schraube erhöht Haltekraft und Rutschsicherheit, ohne dass die Welle gebohrt werden muss. Die aufnehmbaren Kräfte und das Anziehmoment richten sich nach Anwendung und Wellenwerkstoff (lt. Katalog). Stahl C45 in brünierter Ausführung bietet bei normaler Umgebung ausreichenden Korrosionsschutz und ist die wirtschaftliche Standardwahl im Maschinenbau. Für eine lösbare, reibschlüssige Klemmung ohne Bearbeitung der Welle ist Form A mit einem Gewindestift die Standardwahl; ist eine besonders rutschsichere Festlegung gefragt, bietet Form B zwei um 135° versetzte Gewindestifte (ebenfalls reibschlüssig, ohne Bohren der Welle). Eine Übersicht aller Größen finden Sie in der Kategorie Stellringe aus Stahl bzw. Stellringe aus Edelstahl. Bei Fragen zur Auswahl unterstützt Sie unser Team gern über das Kontaktformular.
Stellringe – Wellenringe nach DIN 705 / DIN 703
Stellringe dienen der axialen Fixierung von Bauteilen auf glatten Wellen. Sie verhindern, dass Lager, Riemenscheiben, Zahnräder oder Naben in Längsrichtung wandern. Stellringe lassen sich flexibel an beliebiger Stelle der Welle setzen und sind eine einfache, kostengünstige Lösung für die Positionssicherung im Maschinen- und Anlagenbau.
Bei antriebstechnik.shop erhalten Sie Stellringe in zwei Werkstoffvarianten: Stellringe aus Stahl als robusten Standard und Stellringe aus Edelstahl für korrosive und hygienische Umgebungen. Weiteres Lager-Zubehör finden Sie im Bereich Wälzlager-Zubehör.
Was sind Stellringe?
Ein Stellring (auch Wellenring oder Klemmring) ist ein ringförmiges Bauteil, das auf eine glatte Welle aufgeschoben und dort fixiert wird. Er bildet einen festen Anschlag und hält benachbarte Bauteile axial in Position. Anders als ein Wellenabsatz lässt sich ein Stellring an beliebiger Stelle und nachträglich anbringen.
Stellringe werden überwiegend nach DIN 705 (mit Gewindestift) und DIN 703 gefertigt. Die Auswahl richtet sich nach dem Wellendurchmesser, der gewünschten Klemmkraft und der Umgebung – etwa, ob Korrosionsbeständigkeit gefordert ist.
Bauformen von Stellringen
Stellringe unterscheiden sich vor allem in der Art, wie sie auf der Welle klemmen:
Stellring mit Gewindestift
Die klassische Ausführung nach DIN 705 wird über einen Gewindestift (Madenschraube) auf der Welle festgeklemmt. Der Stift drückt direkt auf die Welle und sichert den Ring gegen axiales Verschieben. Diese Bauform ist einfach, günstig und für viele Standardanwendungen ausreichend.
Geschlitzter Klemmring
Der geschlitzte Klemmring umschließt die Welle gleichmäßig und wird über eine Klemmschraube zusammengezogen. Da die Klemmkraft ringsum wirkt und kein Stift in die Welle drückt, ist diese Bauform wellenschonend und hinterlässt keine Druckstellen – ideal, wenn die Welle erneut verstellt oder geschont werden soll.
Werkstoffe: Stahl und Edelstahl
Unser Stellring-Sortiment gliedert sich in zwei Werkstoffvarianten:
| Werkstoff | Eigenschaften | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Stahl | robust, hohe Klemmkraft, günstig | allgemeiner Maschinen- und Antriebsbau |
| Edelstahl | korrosionsbeständig, hygienisch | Lebensmittel-, Medizin-, Verfahrenstechnik |
Zur Werkstoffwahl: Stellringe aus Stahl sind die robuste Standardlösung für trockene Industrieumgebungen. Stellringe aus Edelstahl sind erste Wahl, wenn Feuchtigkeit, Reinigungsmittel oder Hygieneanforderungen eine Rolle spielen.
Anwendungen von Stellringen
Stellringe kommen überall dort zum Einsatz, wo Bauteile auf einer glatten Welle in Position gehalten werden:
- Lager- und Nabensicherung
Axiale Festlegung von Lagern, Zahnrädern und Riemenscheiben. - Maschinen- und Anlagenbau
Positionssicherung von Wellen, Rollen und Distanzelementen. - Förder- und Transporttechnik
Fixierung von Laufrollen und Umlenkelementen. - Lebensmittel- und Hygienebereich
Edelstahl-Ausführungen für korrosive oder zu reinigende Umgebungen.
Auswahlhilfe: So finden Sie den passenden Stellring
Für die richtige Wahl sind diese Schritte maßgeblich:
- Wellendurchmesser
Die Bohrung des Stellrings muss zum Wellendurchmesser passen. - Bauform
Gewindestift (günstig, hohe Klemmkraft) oder geschlitzter Klemmring (wellenschonend). - Werkstoff
Stahl für Standard, Edelstahl bei Korrosion oder Hygieneanforderung. - Belastung
Bei hohen Axialkräften ggf. mehrere Ringe oder zusätzliche Sicherung vorsehen.
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FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Stellringen
Wofür werden Stellringe verwendet?
Stellringe fixieren Bauteile axial auf einer glatten Welle. Sie bilden einen Anschlag, der verhindert, dass Lager, Zahnräder oder Naben in Längsrichtung wandern – und lassen sich an beliebiger Stelle setzen.
Was ist der Unterschied zwischen Gewindestift- und Klemmring-Ausführung?
Beim Stellring mit Gewindestift (DIN 705) drückt eine Madenschraube direkt auf die Welle – einfach und günstig. Der geschlitzte Klemmring zieht sich ringsum zusammen und klemmt wellenschonend, ohne Druckstellen zu hinterlassen.
Stahl oder Edelstahl – welcher Stellring ist der richtige?
Stellringe aus Stahl sind die robuste Standardlösung für trockene Industrieumgebungen. Stellringe aus Edelstahl sind korrosionsbeständig und hygienisch – ideal in Lebensmittel-, Medizin- und Verfahrenstechnik.
Welche Norm gilt für Stellringe?
Stellringe werden überwiegend nach DIN 705 (mit Gewindestift) und DIN 703 gefertigt. Die Norm legt Abmessungen und Toleranzen passend zu den gängigen Wellendurchmessern fest.
Wie finde ich die passende Größe?
Maßgeblich ist der Wellendurchmesser: Die Bohrung des Stellrings muss exakt dazu passen. Dazu wählen Sie Bauform und Werkstoff nach Anwendung – bei Fragen unterstützt Sie unser Team.