Zahnriemenräder & Zahnriemenscheiben – schlupffrei und synchron
Über 1.200 Zahnriemenräder in HTD- (3M/5M/8M/14M), T- (T2,5/T5/T10) und zölligen Profilen (MXL/XL/L/H/XH) – aus Aluminium und Stahl, viele als Taperlock-Ausführung, ab Lager lieferbar. Wählen Sie Ihr Profil:
Produkte filtern
TB-96-L-075
Die Zahnriemenscheibe TB-96-L-075 ist ein Synchronrad mit L-Profil (zoellig trapez) und 96 Zähnen, Wirkkreisdurchmesser 291,06 mm. Zahnriemenräder übertragen die Antriebsleistung über formschlüssig eingreifende Zähne – schlupffrei und synchron, also drehwinkelgenau und wartungsarm im Vergleich zum Keil- oder Flachriemen. Werkstoff: Grauguss (Gusseisen mit Lamellengraphit). Die Scheibe ist für eine Taper-Spannbuchse 2012 ausgeführt (Taperlock). Die konische Taperspannbuchse wird separat passend zum Wellendurchmesser bestellt und klemmt die Scheibe spielfrei auf der Welle. Die Scheibe läuft mit einem Zahnriemen des gleichen Profils (L); Teilung und Zahnform von Rad und Riemen müssen zusammenpassen. Den passenden Zahnriemen im L-Profil sowie weitere Zahnriemenräder finden Sie in unserem Sortiment. Hinweis zur Abgrenzung: Eine Zahnriemenscheibe (Synchronscheibe) ist ein Antriebselement für Zahnriemen – nicht zu verwechseln mit einer Zahnscheibe oder Fächerscheibe (DIN 6797/6798), die als federnde Schraubensicherung dient. Bei Fragen zur Auswahl erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
TB-96-L-100
Die Zahnriemenscheibe TB-96-L-100 ist ein Synchronrad mit L-Profil (zoellig trapez) und 96 Zähnen, Wirkkreisdurchmesser 291,06 mm. Zahnriemenräder übertragen die Antriebsleistung über formschlüssig eingreifende Zähne – schlupffrei und synchron, also drehwinkelgenau und wartungsarm im Vergleich zum Keil- oder Flachriemen. Werkstoff: Grauguss (Gusseisen mit Lamellengraphit). Die Scheibe ist für eine Taper-Spannbuchse 2012 ausgeführt (Taperlock). Die konische Taperspannbuchse wird separat passend zum Wellendurchmesser bestellt und klemmt die Scheibe spielfrei auf der Welle. Die Scheibe läuft mit einem Zahnriemen des gleichen Profils (L); Teilung und Zahnform von Rad und Riemen müssen zusammenpassen. Den passenden Zahnriemen im L-Profil sowie weitere Zahnriemenräder finden Sie in unserem Sortiment. Hinweis zur Abgrenzung: Eine Zahnriemenscheibe (Synchronscheibe) ist ein Antriebselement für Zahnriemen – nicht zu verwechseln mit einer Zahnscheibe oder Fächerscheibe (DIN 6797/6798), die als federnde Schraubensicherung dient. Bei Fragen zur Auswahl erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
Zahnriemenräder
Zahnriemenräder – auch Zahnriemenscheiben oder Synchronscheiben genannt – sind die formschlüssigen Antriebselemente, die zusammen mit einem Zahnriemen eine schlupffreie und exakt synchrone Kraftübertragung ermöglichen. Im Gegensatz zu reibschlüssigen Keilriemenantrieben greifen die Zähne des Riemens formschlüssig in die Zähne des Rades, sodass An- und Abtrieb in einem festen Drehzahlverhältnis stehen. Bei antriebstechnik.shop finden Sie über 1.200 Zahnriemenräder in allen gängigen Profilen, Zähnezahlen und Werkstoffen – ab Lager lieferbar.
Unser Sortiment umfasst Zahnriemenräder in den metrischen HTD-Profilen (M-Profil) 3M, 5M, 8M und 14M, in den klassischen T-Profilen T2,5, T5 und T10 sowie in den zölligen Profilen MXL, XL, L, H und XH. Viele Baureihen sind als Taperlock-Ausführung für eine schnelle, spielfreie Wellenbefestigung mit Taperspannbuchsen erhältlich. Ergänzend führen wir Keilriemenscheiben und Kettenräder für alle übrigen Antriebsarten.
Was sind Zahnriemenräder?
Ein Zahnriemenrad ist eine Riemenscheibe mit einer profilierten Verzahnung am Umfang, in die der korrespondierende Zahnriemen eingreift. Diese formschlüssige Verbindung überträgt das Drehmoment ohne Schlupf – das An- und Abtriebsverhältnis bleibt dauerhaft exakt erhalten. Genau deshalb spricht man auch von Synchronantrieben: Die Winkelstellung der Wellen ist jederzeit eindeutig definiert.
Der Aufbau eines Zahnriemenrades ist klar gegliedert: Die Verzahnung am Außendurchmesser bestimmt das Profil und damit die Kompatibilität zum Riemen. Seitliche Börde (Spurkränze) führen den Riemen und verhindern, dass er von der Scheibe läuft. Die Nabe nimmt die Welle auf – entweder als fertig gebohrte und genutete Ausführung oder als Vorbohrung beziehungsweise Taperlock-Aufnahme für eine Taperspannbuchse. Die Zusammensetzung aus Profil, Zähnezahl und Bohrung ergibt die konkrete Bestellbezeichnung.
Das Kernmerkmal von Zahnriemenscheiben ist die Kombination aus schlupffreier, positionsgenauer Kraftübertragung, niedriger Geräuschentwicklung und weitgehend wartungsfreiem Betrieb – ein Nachspannen wie beim Keilriemen entfällt weitgehend, eine Schmierung ist nicht erforderlich.
Da Rad und Riemen ein zueinander passendes System bilden, ist die Wahl des richtigen Profils die wichtigste Entscheidung: Nur ein Zahnriemenrad mit demselben Profil und derselben Teilung wie der Riemen läuft korrekt. Profil und Teilung sind daher die zentralen Auswahlkriterien.
Typische Profile und Ausführungen von Zahnriemenrädern
Zahnriemenräder werden in erster Linie nach ihrem Zahnprofil unterschieden. Das Profil legt die Zahnform und die Teilung (den Abstand zweier benachbarter Zähne) fest und muss exakt zum verwendeten Zahnriemen passen. Daneben spielen Zähnezahl, Werkstoff und Nabenausführung eine Rolle.
HTD-Profile (M-Profil): 3M, 5M, 8M und 14M
Die HTD-Profile (High Torque Drive) besitzen eine runde Zahnform und sind für die Übertragung hoher Drehmomente ausgelegt. Die Zahl gibt die Teilung in Millimetern an: 3M = 3 mm, 5M = 5 mm, 8M = 8 mm und 14M = 14 mm. Je größer die Teilung, desto höher das übertragbare Moment. HTD-Zahnriemenscheiben sind heute der am weitesten verbreitete Standard im modernen Maschinenbau und in der Automatisierungstechnik. Größere Profile sind häufig als 8M- oder 14M-Taperlock-Variante verfügbar.
T-Profile: T2,5, T5 und T10
Die metrischen T-Profile haben eine trapezförmige Zahnform und sind ebenfalls nach der Teilung benannt: T2,5 (2,5 mm), T5 (5 mm) und T10 (10 mm). Die feineren Teilungen T2,5 und T5 eignen sich besonders für Positionier- und Transportaufgaben mit geringem bis mittlerem Drehmoment, etwa in der Handhabungs- und Verpackungstechnik. T10 deckt höhere Lasten ab. Trapezprofile punkten mit guter Positioniergenauigkeit bei moderaten Kräften.
Zöllige Profile: MXL, XL, L, H und XH
Die zölligen Profile stammen aus dem imperialen Maßsystem und werden häufig bei der Instandhaltung älterer oder international gefertigter Maschinen benötigt. Die Reihe reicht von sehr fein (MXL, XL) über mittlere Teilungen (L) bis zu groben Profilen für hohe Momente (H, XH). MXL und XL eignen sich für filigrane Antriebe in der Feinwerktechnik, während H- und XH-Profile schwere Industrieantriebe bedienen – teils ebenfalls als Taperlock-Ausführung.
Nabenausführung: gebohrt, vorgebohrt und Taperlock
Unabhängig vom Profil gibt es Zahnriemenräder mit fertig gebohrter Nabe (mit Passfedernut), mit Vorbohrung zum kundenseitigen Aufbohren sowie in Taperlock-Ausführung. Bei der Taperlock-Variante wird das Rad mit einer konischen Taperspannbuchse auf der Welle verspannt – das ermöglicht eine schnelle, spielfreie und mehrfach lösbare Montage ohne Spezialwerkzeug.
Zähnezahl, Werkstoffe und Abmessungen
Die Zähnezahl eines Zahnriemenrades bestimmt zusammen mit der des Gegenrades das Übersetzungsverhältnis des Antriebs. Eine höhere Zähnezahl bedeutet einen größeren Wirkdurchmesser und damit eine geringere Flächenpressung pro Zahn – das schont Rad und Riemen. Die Riemenbreite (z. B. in Millimetern) muss zur Zahnbreite des Rades passen, damit der Riemen vollständig getragen wird.
Bei den Werkstoffen dominieren zwei Varianten: Zahnriemenräder aus Aluminium sind leicht und korrosionsbeständig und eignen sich für drehzahlhöhere, geringer belastete Antriebe sowie für bewegte Massen. Zahnriemenräder aus Stahl bieten eine höhere Verschleißfestigkeit und Belastbarkeit und sind die Wahl für Antriebe mit hohem Drehmoment und langer Standzeit. In unserem Sortiment finden Sie beide Werkstoffe über die jeweiligen Profilkategorien.
Die konkreten Abmessungen – Außendurchmesser, Wirkdurchmesser, Bohrung und Gesamtbreite – ergeben sich aus Profil, Zähnezahl und Nabenausführung. Die genauen Werte entnehmen Sie dem jeweiligen Produktdatenblatt im Shop. Bei Sonderbohrungen oder Sonderabmessungen unterstützt Sie unser Team gern.
Anwendungen von Zahnriemenrädern
Zahnriemenräder kommen überall dort zum Einsatz, wo eine exakte, schlupffreie und wartungsarme Kraftübertragung gefragt ist:
- Automatisierungs- und Handhabungstechnik
Lineareinheiten, Portalsysteme und Greiferantriebe nutzen Zahnriemenscheiben für positionsgenaues, reproduzierbares Verfahren – meist in fein geteilten HTD-3M/5M- oder T5-Profilen. - Maschinenbau und Werkzeugmaschinen
Haupt- und Nebenantriebe profitieren von der hohen Steifigkeit und dem schlupffreien Lauf, insbesondere mit drehmomentstarken 8M- und 14M-Profilen. - Förder- und Transporttechnik
In Förderanlagen sorgen Zahnriemenräder für den synchronen Gleichlauf mehrerer Strecken und Module ohne Versatz. - Druck- und Verpackungsmaschinen
Hier ist exakte Synchronisation zwischen den Bearbeitungsstationen entscheidend – Zahnriemenantriebe halten Register und Taktung präzise ein. - Feinwerk- und Antriebstechnik
Filigrane Antriebe in der Mess-, Labor- und Bürotechnik setzen feine zöllige Profile wie MXL und XL ein, wo geringe Massen und kompakte Bauweise zählen.
Auswahlhilfe: So finden Sie das passende Zahnriemenrad
Die Auswahl des richtigen Zahnriemenrades folgt einer klaren Reihenfolge. Bei antriebstechnik.shop können Sie gezielt nach Profil, Zähnezahl und Bauform filtern.
- Profil und Teilung festlegen
Das Zahnriemenrad muss exakt zum vorhandenen oder geplanten Zahnriemen passen – gleiches Profil (HTD/M, T oder zöllig) und gleiche Teilung. Dies ist die wichtigste Entscheidung; alle weiteren Schritte bauen darauf auf. - Zähnezahl und Übersetzung bestimmen
Aus dem gewünschten Übersetzungsverhältnis ergeben sich die Zähnezahlen von Antriebs- und Abtriebsrad. Größere Zähnezahlen senken die Zahnbelastung und erhöhen die Lebensdauer. - Riemenbreite abgleichen
Wählen Sie die Zahnbreite des Rades passend zur Breite des Zahnriemens, damit der Riemen vollständig aufliegt und die Kraft gleichmäßig übertragen wird. - Werkstoff wählen
Aluminium für leichte, drehzahlhöhere Antriebe und bewegte Massen; Stahl für hohe Drehmomente, hohe Standzeiten und beanspruchte Industrieantriebe. - Wellenbefestigung wählen
Fertig gebohrt mit Passfedernut, vorgebohrt zum Aufbohren oder Taperlock für schnelle, spielfreie Montage mit Taperspannbuchse – je nach Montagesituation und gewünschter Flexibilität. - Bohrung und Nutmaße prüfen
Stimmen Sie Bohrungsdurchmesser und Passfedernut auf Ihre Welle ab. Bei Sonderbohrungen oder abweichenden Abmessungen fertigen wir auf Anfrage.
|
Unsicher, welches Zahnriemenrad passt? Unser Expertenteam berät Sie bei Profil, Zähnezahl, Werkstoff und Befestigung – kostenlos und unverbindlich. |
▶ Jetzt Beratung anfragen |
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Zahnriemenrädern
Was ist der Unterschied zwischen Zahnriemenrad und Zahnriemenscheibe?
Beide Begriffe bezeichnen dasselbe Bauteil: die verzahnte Riemenscheibe, in die ein Zahnriemen formschlüssig eingreift. „Zahnriemenrad“ und „Zahnriemenscheibe“ werden synonym verwendet; manche sprechen auch von Synchronscheibe.
Welche Profile gibt es bei Zahnriemenrädern?
Wir führen metrische HTD-Profile (3M, 5M, 8M, 14M), klassische T-Profile (T2,5, T5, T10) und zöllige Profile (MXL, XL, L, H, XH). Das Profil und die Teilung des Rades müssen exakt zum verwendeten Zahnriemen passen.
Was bedeutet HTD bei Zahnriemenscheiben?
HTD steht für „High Torque Drive“. HTD-Zahnriemenscheiben haben eine runde Zahnform, die für die Übertragung hoher Drehmomente optimiert ist. Die Zahl (z. B. 5M, 8M) gibt die Teilung in Millimetern an.
Woran erkenne ich, welches Zahnriemenrad zu meinem Riemen passt?
Entscheidend sind Profil und Teilung des Riemens. Rad und Riemen müssen dasselbe Profil (z. B. HTD 5M oder T10) und damit dieselbe Zahnteilung besitzen. Zusätzlich sollte die Zahnbreite des Rades zur Breite des Riemens passen.
Aus welchem Material bestehen Zahnriemenräder?
Verbreitet sind Zahnriemenräder aus Aluminium (leicht, korrosionsbeständig, für höhere Drehzahlen) und aus Stahl (verschleißfest, hoch belastbar). Die Werkstoffwahl richtet sich nach Drehmoment, Drehzahl und geforderter Lebensdauer.
Was ist eine Taperlock-Ausführung?
Bei der Taperlock-Ausführung wird das Zahnriemenrad mit einer konischen Taperspannbuchse auf der Welle verspannt. Das ermöglicht eine schnelle, spielfreie und mehrfach lösbare Montage ohne Spezialwerkzeug – ideal für Wartung und Umrüstung.
Sind Sonderbohrungen oder Sonderabmessungen möglich?
Ja. Neben dem Lagerprogramm fertigen wir Sonderbohrungen und Sonderabmessungen auf Anfrage. Nennen Sie uns Profil, Zähnezahl und Wellenmaß – wir nennen Ihnen Verfügbarkeit und Liefertermin.