Axial-Rillenkugellager – Drucklager online kaufen
Axiallager (Drucklager) der Reihen 511, 522, 523 und 532 – einseitig oder zweiseitig wirkend, trennbare Bauweise, niedrige Reibung. In Stahl und Edelstahl, ab Lager lieferbar. Marken-Qualität von SKF, FAG und INA.
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53312
Das Axial-Rillenkugellager 53312 ist ein zweiseitig wirkendes Axiallager (Drucklager) nach DIN 715 (sphärisch) mit den Hauptabmessungen 60 × 110 × 38,3 mm (d × D × H). Es nimmt aus beiden Richtungen wirkende Axialkräfte bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen auf. Die sphärische Auflage macht es selbstausrichtend: Es verträgt geringe Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse, wo eine exakt rechtwinklige Auflage konstruktiv nicht sicher gewährleistet ist. Der Aufbau entspricht der zweiseitig wirkenden Bauform, besitzt jedoch eine kugelige (sphärische) Gehäuse-Auflage mit Einstellscheibe: Sie gleicht Wellen- und Gehäuse-Fluchtungsfehler aus. Gefertigt sind Scheiben und Kugeln aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Klasse, 1.3505); der Käfig besteht aus Stahlblech. Als reines Axiallager (Kontaktwinkel rund 90°) nimmt das Lager keine Radialkräfte auf – die radiale Führung der Welle übernimmt ein separates Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager. Die zulässige Betriebstemperatur liegt — bestimmt durch die Schmierung — generisch bei ca. -30 bis +120 °C (höher bei Ölschmierung). Achten Sie beim Einbau darauf, die Wellenscheibe (engere Bohrung) auf die Welle und die Gehäusescheibe (größere Bohrung) ins Gehäuse zu setzen – nicht vertauschen, auf gleichmäßige plane Auflage achten. Ist eine exakt plane, rechtwinklige Auflage gewährleistet, genügt die einfache zweiseitige Reihe 522/523 ohne sphärische Auflage. Dynamische und statische Tragzahlen sowie Grenzdrehzahlen entnehmen Sie dem Lager-Katalog bzw. erhalten Sie auf Anfrage. Weitere Bauformen finden Sie unter Axial-Rillenkugellager, Schrägkugellager und Vierpunktlager. Bei Fragen zur Auswahl oder zur Umschlüsselung einer Herstellerbezeichnung (SKF, FAG, INA) erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
53313
Das Axial-Rillenkugellager 53313 ist ein zweiseitig wirkendes Axiallager (Drucklager) nach DIN 715 (sphärisch) mit den Hauptabmessungen 65 × 115 × 39,4 mm (d × D × H). Es nimmt aus beiden Richtungen wirkende Axialkräfte bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen auf. Die sphärische Auflage macht es selbstausrichtend: Es verträgt geringe Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse, wo eine exakt rechtwinklige Auflage konstruktiv nicht sicher gewährleistet ist. Der Aufbau entspricht der zweiseitig wirkenden Bauform, besitzt jedoch eine kugelige (sphärische) Gehäuse-Auflage mit Einstellscheibe: Sie gleicht Wellen- und Gehäuse-Fluchtungsfehler aus. Gefertigt sind Scheiben und Kugeln aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Klasse, 1.3505); der Käfig besteht aus Stahlblech. Als reines Axiallager (Kontaktwinkel rund 90°) nimmt das Lager keine Radialkräfte auf – die radiale Führung der Welle übernimmt ein separates Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager. Die zulässige Betriebstemperatur liegt — bestimmt durch die Schmierung — generisch bei ca. -30 bis +120 °C (höher bei Ölschmierung). Achten Sie beim Einbau darauf, die Wellenscheibe (engere Bohrung) auf die Welle und die Gehäusescheibe (größere Bohrung) ins Gehäuse zu setzen – nicht vertauschen, auf gleichmäßige plane Auflage achten. Ist eine exakt plane, rechtwinklige Auflage gewährleistet, genügt die einfache zweiseitige Reihe 522/523 ohne sphärische Auflage. Dynamische und statische Tragzahlen sowie Grenzdrehzahlen entnehmen Sie dem Lager-Katalog bzw. erhalten Sie auf Anfrage. Weitere Bauformen finden Sie unter Axial-Rillenkugellager, Schrägkugellager und Vierpunktlager. Bei Fragen zur Auswahl oder zur Umschlüsselung einer Herstellerbezeichnung (SKF, FAG, INA) erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
53314
Das Axial-Rillenkugellager 53314 ist ein zweiseitig wirkendes Axiallager (Drucklager) nach DIN 715 (sphärisch) mit den Hauptabmessungen 70 × 125 × 44,2 mm (d × D × H). Es nimmt aus beiden Richtungen wirkende Axialkräfte bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen auf. Die sphärische Auflage macht es selbstausrichtend: Es verträgt geringe Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse, wo eine exakt rechtwinklige Auflage konstruktiv nicht sicher gewährleistet ist. Der Aufbau entspricht der zweiseitig wirkenden Bauform, besitzt jedoch eine kugelige (sphärische) Gehäuse-Auflage mit Einstellscheibe: Sie gleicht Wellen- und Gehäuse-Fluchtungsfehler aus. Gefertigt sind Scheiben und Kugeln aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Klasse, 1.3505); der Käfig besteht aus Stahlblech. Als reines Axiallager (Kontaktwinkel rund 90°) nimmt das Lager keine Radialkräfte auf – die radiale Führung der Welle übernimmt ein separates Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager. Die zulässige Betriebstemperatur liegt — bestimmt durch die Schmierung — generisch bei ca. -30 bis +120 °C (höher bei Ölschmierung). Achten Sie beim Einbau darauf, die Wellenscheibe (engere Bohrung) auf die Welle und die Gehäusescheibe (größere Bohrung) ins Gehäuse zu setzen – nicht vertauschen, auf gleichmäßige plane Auflage achten. Ist eine exakt plane, rechtwinklige Auflage gewährleistet, genügt die einfache zweiseitige Reihe 522/523 ohne sphärische Auflage. Dynamische und statische Tragzahlen sowie Grenzdrehzahlen entnehmen Sie dem Lager-Katalog bzw. erhalten Sie auf Anfrage. Weitere Bauformen finden Sie unter Axial-Rillenkugellager, Schrägkugellager und Vierpunktlager. Bei Fragen zur Auswahl oder zur Umschlüsselung einer Herstellerbezeichnung (SKF, FAG, INA) erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
53315
Das Axial-Rillenkugellager 53315 ist ein zweiseitig wirkendes Axiallager (Drucklager) nach DIN 715 (sphärisch) mit den Hauptabmessungen 75 × 135 × 48,1 mm (d × D × H). Es nimmt aus beiden Richtungen wirkende Axialkräfte bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen auf. Die sphärische Auflage macht es selbstausrichtend: Es verträgt geringe Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse, wo eine exakt rechtwinklige Auflage konstruktiv nicht sicher gewährleistet ist. Der Aufbau entspricht der zweiseitig wirkenden Bauform, besitzt jedoch eine kugelige (sphärische) Gehäuse-Auflage mit Einstellscheibe: Sie gleicht Wellen- und Gehäuse-Fluchtungsfehler aus. Gefertigt sind Scheiben und Kugeln aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Klasse, 1.3505); der Käfig besteht aus Stahlblech. Als reines Axiallager (Kontaktwinkel rund 90°) nimmt das Lager keine Radialkräfte auf – die radiale Führung der Welle übernimmt ein separates Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager. Die zulässige Betriebstemperatur liegt — bestimmt durch die Schmierung — generisch bei ca. -30 bis +120 °C (höher bei Ölschmierung). Achten Sie beim Einbau darauf, die Wellenscheibe (engere Bohrung) auf die Welle und die Gehäusescheibe (größere Bohrung) ins Gehäuse zu setzen – nicht vertauschen, auf gleichmäßige plane Auflage achten. Ist eine exakt plane, rechtwinklige Auflage gewährleistet, genügt die einfache zweiseitige Reihe 522/523 ohne sphärische Auflage. Dynamische und statische Tragzahlen sowie Grenzdrehzahlen entnehmen Sie dem Lager-Katalog bzw. erhalten Sie auf Anfrage. Weitere Bauformen finden Sie unter Axial-Rillenkugellager, Schrägkugellager und Vierpunktlager. Bei Fragen zur Auswahl oder zur Umschlüsselung einer Herstellerbezeichnung (SKF, FAG, INA) erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
53316
Das Axial-Rillenkugellager 53316 ist ein zweiseitig wirkendes Axiallager (Drucklager) nach DIN 715 (sphärisch) mit den Hauptabmessungen 80 × 140 × 47,6 mm (d × D × H). Es nimmt aus beiden Richtungen wirkende Axialkräfte bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen auf. Die sphärische Auflage macht es selbstausrichtend: Es verträgt geringe Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse, wo eine exakt rechtwinklige Auflage konstruktiv nicht sicher gewährleistet ist. Der Aufbau entspricht der zweiseitig wirkenden Bauform, besitzt jedoch eine kugelige (sphärische) Gehäuse-Auflage mit Einstellscheibe: Sie gleicht Wellen- und Gehäuse-Fluchtungsfehler aus. Gefertigt sind Scheiben und Kugeln aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Klasse, 1.3505); der Käfig besteht aus Stahlblech. Als reines Axiallager (Kontaktwinkel rund 90°) nimmt das Lager keine Radialkräfte auf – die radiale Führung der Welle übernimmt ein separates Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager. Die zulässige Betriebstemperatur liegt — bestimmt durch die Schmierung — generisch bei ca. -30 bis +120 °C (höher bei Ölschmierung). Achten Sie beim Einbau darauf, die Wellenscheibe (engere Bohrung) auf die Welle und die Gehäusescheibe (größere Bohrung) ins Gehäuse zu setzen – nicht vertauschen, auf gleichmäßige plane Auflage achten. Ist eine exakt plane, rechtwinklige Auflage gewährleistet, genügt die einfache zweiseitige Reihe 522/523 ohne sphärische Auflage. Dynamische und statische Tragzahlen sowie Grenzdrehzahlen entnehmen Sie dem Lager-Katalog bzw. erhalten Sie auf Anfrage. Weitere Bauformen finden Sie unter Axial-Rillenkugellager, Schrägkugellager und Vierpunktlager. Bei Fragen zur Auswahl oder zur Umschlüsselung einer Herstellerbezeichnung (SKF, FAG, INA) erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
53317
Das Axial-Rillenkugellager 53317 ist ein zweiseitig wirkendes Axiallager (Drucklager) nach DIN 715 (sphärisch) mit den Hauptabmessungen 85 × 150 × 53,1 mm (d × D × H). Es nimmt aus beiden Richtungen wirkende Axialkräfte bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen auf. Die sphärische Auflage macht es selbstausrichtend: Es verträgt geringe Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse, wo eine exakt rechtwinklige Auflage konstruktiv nicht sicher gewährleistet ist. Der Aufbau entspricht der zweiseitig wirkenden Bauform, besitzt jedoch eine kugelige (sphärische) Gehäuse-Auflage mit Einstellscheibe: Sie gleicht Wellen- und Gehäuse-Fluchtungsfehler aus. Gefertigt sind Scheiben und Kugeln aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Klasse, 1.3505); der Käfig besteht aus Stahlblech. Als reines Axiallager (Kontaktwinkel rund 90°) nimmt das Lager keine Radialkräfte auf – die radiale Führung der Welle übernimmt ein separates Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager. Die zulässige Betriebstemperatur liegt — bestimmt durch die Schmierung — generisch bei ca. -30 bis +120 °C (höher bei Ölschmierung). Achten Sie beim Einbau darauf, die Wellenscheibe (engere Bohrung) auf die Welle und die Gehäusescheibe (größere Bohrung) ins Gehäuse zu setzen – nicht vertauschen, auf gleichmäßige plane Auflage achten. Ist eine exakt plane, rechtwinklige Auflage gewährleistet, genügt die einfache zweiseitige Reihe 522/523 ohne sphärische Auflage. Dynamische und statische Tragzahlen sowie Grenzdrehzahlen entnehmen Sie dem Lager-Katalog bzw. erhalten Sie auf Anfrage. Weitere Bauformen finden Sie unter Axial-Rillenkugellager, Schrägkugellager und Vierpunktlager. Bei Fragen zur Auswahl oder zur Umschlüsselung einer Herstellerbezeichnung (SKF, FAG, INA) erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
53318
Das Axial-Rillenkugellager 53318 ist ein zweiseitig wirkendes Axiallager (Drucklager) nach DIN 715 (sphärisch) mit den Hauptabmessungen 90 × 155 × 54,6 mm (d × D × H). Es nimmt aus beiden Richtungen wirkende Axialkräfte bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen auf. Die sphärische Auflage macht es selbstausrichtend: Es verträgt geringe Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse, wo eine exakt rechtwinklige Auflage konstruktiv nicht sicher gewährleistet ist. Der Aufbau entspricht der zweiseitig wirkenden Bauform, besitzt jedoch eine kugelige (sphärische) Gehäuse-Auflage mit Einstellscheibe: Sie gleicht Wellen- und Gehäuse-Fluchtungsfehler aus. Gefertigt sind Scheiben und Kugeln aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Klasse, 1.3505); der Käfig besteht aus Stahlblech. Als reines Axiallager (Kontaktwinkel rund 90°) nimmt das Lager keine Radialkräfte auf – die radiale Führung der Welle übernimmt ein separates Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager. Die zulässige Betriebstemperatur liegt — bestimmt durch die Schmierung — generisch bei ca. -30 bis +120 °C (höher bei Ölschmierung). Achten Sie beim Einbau darauf, die Wellenscheibe (engere Bohrung) auf die Welle und die Gehäusescheibe (größere Bohrung) ins Gehäuse zu setzen – nicht vertauschen, auf gleichmäßige plane Auflage achten. Ist eine exakt plane, rechtwinklige Auflage gewährleistet, genügt die einfache zweiseitige Reihe 522/523 ohne sphärische Auflage. Dynamische und statische Tragzahlen sowie Grenzdrehzahlen entnehmen Sie dem Lager-Katalog bzw. erhalten Sie auf Anfrage. Weitere Bauformen finden Sie unter Axial-Rillenkugellager, Schrägkugellager und Vierpunktlager. Bei Fragen zur Auswahl oder zur Umschlüsselung einer Herstellerbezeichnung (SKF, FAG, INA) erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
53320
Das Axial-Rillenkugellager 53320 ist ein zweiseitig wirkendes Axiallager (Drucklager) nach DIN 715 (sphärisch) mit den Hauptabmessungen 100 × 170 × 59,2 mm (d × D × H). Es nimmt aus beiden Richtungen wirkende Axialkräfte bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen auf. Die sphärische Auflage macht es selbstausrichtend: Es verträgt geringe Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse, wo eine exakt rechtwinklige Auflage konstruktiv nicht sicher gewährleistet ist. Der Aufbau entspricht der zweiseitig wirkenden Bauform, besitzt jedoch eine kugelige (sphärische) Gehäuse-Auflage mit Einstellscheibe: Sie gleicht Wellen- und Gehäuse-Fluchtungsfehler aus. Gefertigt sind Scheiben und Kugeln aus gehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Klasse, 1.3505); der Käfig besteht aus Stahlblech. Als reines Axiallager (Kontaktwinkel rund 90°) nimmt das Lager keine Radialkräfte auf – die radiale Führung der Welle übernimmt ein separates Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager. Die zulässige Betriebstemperatur liegt — bestimmt durch die Schmierung — generisch bei ca. -30 bis +120 °C (höher bei Ölschmierung). Achten Sie beim Einbau darauf, die Wellenscheibe (engere Bohrung) auf die Welle und die Gehäusescheibe (größere Bohrung) ins Gehäuse zu setzen – nicht vertauschen, auf gleichmäßige plane Auflage achten. Ist eine exakt plane, rechtwinklige Auflage gewährleistet, genügt die einfache zweiseitige Reihe 522/523 ohne sphärische Auflage. Dynamische und statische Tragzahlen sowie Grenzdrehzahlen entnehmen Sie dem Lager-Katalog bzw. erhalten Sie auf Anfrage. Weitere Bauformen finden Sie unter Axial-Rillenkugellager, Schrägkugellager und Vierpunktlager. Bei Fragen zur Auswahl oder zur Umschlüsselung einer Herstellerbezeichnung (SKF, FAG, INA) erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
Axial-Rillenkugellager – Axiallager & Drucklager nach DIN 711 / DIN 715
Axial-Rillenkugellager – je nach Branche auch Axiallager, Drucklager oder Axialkugellager genannt – sind Wälzlager, die ausschließlich für die Aufnahme axialer Kräfte konstruiert sind. Sie stützen Schubkräfte parallel zur Wellenachse sicher ab und kommen überall dort zum Einsatz, wo eine Welle gegen eine definierte Druckrichtung gelagert werden muss. Der charakteristische Aufbau aus Wellenscheibe, Gehäusescheibe und einem Käfig mit Kugelkranz erlaubt eine reibungsarme Übertragung der Axiallast bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen.
Bei antriebstechnik.shop finden Sie Axial-Rillenkugellager nach DIN 711 (einseitig wirkend, Reihe 511) und DIN 715 (zweiseitig wirkend, Reihen 522/523) von SKF, FAG und INA – ab Lager lieferbar. Ergänzend führen wir Schrägkugellager und Vierpunktlager für kombinierte Belastungen, Rillenkugellager für überwiegend radiale Lasten sowie das komplette Wälzlager-Sortiment.
Was sind Axial-Rillenkugellager?
Axial-Rillenkugellager (englisch thrust ball bearing) sind nicht selbsthaltende Wälzlager, deren Bauteile getrennt gehandhabt werden können. Der Kontaktwinkel zwischen Kugel und Laufbahn liegt nahe 90° zur Lagerachse, wodurch die Kugeln nahezu ausschließlich Axialkräfte übertragen. Genau hierin liegt der Unterschied zwischen radialer und axialer Lagerung: Während ein Radiallager Kräfte quer zur Welle aufnimmt, stützt ein Axiallager Kräfte längs der Welle ab. Bereits geringe Radiallasten können ein Axial-Rillenkugellager überlasten – deshalb wird es immer in Kombination mit einem separaten Radiallager (etwa einem Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager) eingesetzt, das die Wellenzentrierung übernimmt.
Der grundlegende Aufbau besteht aus einer Wellenscheibe (rotiert mit der Welle), einer Gehäusescheibe (steht im Gehäuse still) und einem Käfig mit Kugelkranz dazwischen. Bei der zweiseitig wirkenden Ausführung sitzt eine mittlere Wellenscheibe zwischen zwei Gehäusescheiben und zwei Kugel-Käfig-Einheiten. Die einzelnen Bauteile sind separat lager- und montierbar – ein wichtiger Vorteil gegenüber selbsthaltenden Lagern, der Einbau, Demontage und Inspektion erheblich erleichtert.
Im Gegensatz zu Rillenkugellagern, die neben Radiallasten auch geringe Axialkräfte aufnehmen, sind Axial-Rillenkugellager reine Axiallager. Bei kombinierter Radial-/Axialbelastung sind sie ungeeignet – dafür kommen Schrägkugellager, Vierpunktlager oder Kegelrollenlager zum Einsatz.
Typische Bauformen und Ausführungen: Reihen 511, 522, 523 und 532
Axial-Rillenkugellager werden in zwei grundlegenden Wirkprinzipien gefertigt: einseitig wirkend (nimmt Axialkräfte nur in einer Richtung auf) und zweiseitig wirkend (nimmt wechselnde Axialkräfte aus beiden Richtungen auf). Die Maßreihen 511, 522, 523 und 532 unterscheiden sich in Tragzahl, Bauhöhe und Auflagefläche.
Reihen 511 und 512 – einseitig wirkend (DIN 711)
Die Reihe 511 ist die klassische Standardausführung des einseitig wirkenden Axial-Rillenkugellagers nach DIN 711 / ISO 104. Aufbau: eine Wellenscheibe, eine Gehäusescheibe, ein Käfig mit Kugelkranz. Diese Bauform überträgt Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung – ideal für Anwendungen mit dauerhafter Druckrichtung wie Pressen, Hubwerke oder Schneckengetriebe. Die Reihe 512 entspricht der Reihe 511, bietet jedoch bei gleichem Bohrungsdurchmesser eine höhere Tragzahl. Typische Vertreter sind etwa die Bezeichnungen 51105 und 51107.
Reihen 522 und 523 – zweiseitig wirkend (DIN 715)
Die Reihen 522 und 523 sind zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager nach DIN 715. Sie bestehen aus zwei Gehäusescheiben, einer mittleren Wellenscheibe und zwei Kugel-Käfig-Einheiten. Die zweiseitige Bauweise ermöglicht die Aufnahme wechselnder Axialkräfte aus beiden Richtungen – ideal für Vertikalpumpen, Drehkränze und alle Anwendungen mit bidirektionaler Druckrichtung. Reihe 523 ist die schwerere Ausführung mit höherer Tragzahl.
Reihe 532 – mit sphärischer Auflage
Die Reihe 532 ist eine Sonderbauform der zweiseitig wirkenden Axial-Rillenkugellager mit sphärischer Auflagefläche der äußeren Gehäusescheiben. Diese erlaubt eine geringe Anpassung an Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse – sinnvoll bei Konstruktionen, in denen geringe Fluchtungsfehler nicht völlig vermieden werden können.
Bezeichnungssystem & Maßreihen
Die Bezeichnung folgt einem klaren System: Die erste Ziffer kennzeichnet die Lagerart (5 = Axial-Rillenkugellager), die zweite das Wirkprinzip (1 = einseitig, 2 = zweiseitig), die dritte die Maßreihe und die letzten beiden Ziffern das Bohrungskennzeichen. Beispiel 51208: einseitig wirkend, Maßreihe 2, Bohrungskennzeichen 08 × 5 = 40 mm Bohrungsdurchmesser. Das Pendant in zweiseitiger Ausführung wäre 52208. Die Bezeichnungen sind herstellerübergreifend genormt – ein SKF 51107, FAG 51107 und INA 51107 sind maßgleich.
| Reihe | Wirkprinzip | Norm | Beispiel |
|---|---|---|---|
| 511 | einseitig wirkend | DIN 711 / ISO 104 | 51100, 51105, 51107 |
| 512 | einseitig wirkend (höhere Tragzahl) | DIN 711 | 51205, 51210 |
| 522 | zweiseitig wirkend | DIN 715 | 52206, 52208, 52215 |
| 523 | zweiseitig wirkend (schwere Reihe) | DIN 715 | 52308, 52315 |
| 532 | zweiseitig mit sphärischer Auflage | DIN 715 (Sonder) | 53208, 53215 |
Werkstoffe, Käfige, Edelstahl & Schmierung
Wellen- und Gehäusescheiben sowie der Kugelkranz bestehen standardmäßig aus gehärtetem Wälzlagerstahl. Für korrosionsbelastete Umgebungen sind Axial-Rillenkugellager auf Anfrage auch in Edelstahl (nichtrostender Wälzlagerstahl) beschaffbar. Käfige werden je nach Anforderung aus Stahlblech (gestanzt, Standard), Massiv-Messing (M – hohe Lasten und Temperaturen) oder glasfaserverstärktem Polyamid (TN – geringes Gewicht) gefertigt. Erhöhte Toleranzklassen (P5/P6) kommen in Präzisionslagerungen zum Einsatz.
Axial-Rillenkugellager sind konstruktionsbedingt offen ausgeführt – eine vollständig gekapselte oder beidseitig geschlossene Bauform mit integrierten Dichtscheiben gibt es bauartbedingt nicht. In verschmutzten Umgebungen ist die Lagerstelle daher konstruktiv zu schützen, etwa über Wellendichtringe oder eine Gehäuseabdeckung. Als rein axial belastbare Gleitlager-Alternative bieten sich zudem Anlaufscheiben an. Geschmiert wird üblicherweise mit Mehrzweckfett auf Lithiumseifen-Basis; bei hohen Drehzahlen oder Temperaturen ist Ölschmierung sinnvoll.
| Suffix | Bedeutung | Einsatz |
|---|---|---|
| (ohne) | Stahlblech-Käfig (gestanzt) | Standard-Industrie |
| M / M1 | Massiv-Messingkäfig | Hohe Belastungen, hohe Temperaturen |
| TN / TNG | Polyamidkäfig (glasfaserverstärkt) | Geringes Gewicht, Standardanwendungen |
| P5 / P6 | erhöhte Toleranzklasse | Präzisionslagerungen |
Anwendungen von Axial-Rillenkugellagern
Axial-Rillenkugellager werden überall dort eingesetzt, wo reine oder überwiegend axiale Lasten bei moderaten Drehzahlen auftreten. Typische Einsatzbereiche sind:
- Vertikalwellen und Vertikalpumpen
Stehende Wellen tragen ihr Eigengewicht plus Betriebslast in axialer Richtung; Vertikalpumpen mit langen Wellen benötigen Drucklager zur Aufnahme der Pumpwirkung – das Axiallager übernimmt diese Last reibungsarm. - Drehtische und Drehkränze
In Positioniereinrichtungen, Rundtischen und Drehkränzen tragen Axial-Rillenkugellager Eigengewicht und externe Vertikallasten. Zweiseitig wirkende Reihen 522/532 sind hier Standard. - Hebezeuge und Krananlagen
In Kranen, Hebezeugen und Hubwerken übertragen Axial-Rillenkugellager Hakenlast und Eigengewicht. Die robuste Bauweise und der geringe Drehzahlbedarf passen ideal zur Anwendung. - Getriebe und Schneckengetriebe
Schneckengetriebe erzeugen erhebliche Axialkräfte auf der Schneckenwelle; auch in Stirnrad- und Kegelradgetrieben stützen Axial-Rillenkugellager die anfallenden Schubkräfte ab. - Pressen und Walzwerke – Schwerlast-Drucklager
In hydraulischen Pressen und Walzwerks-Ständern dienen Axial-Rillenkugellager der Reihen 522/523 als Drucklager unter höchsten Axialkräften – bei niedrigen Drehzahlen erreichen sie ihre maximale Tragfähigkeit. - Werkzeugmaschinen – Vorschub- und Spindelantriebe
In Fräs-, Dreh- und Bohrmaschinen nehmen Axial-Rillenkugellager Werkzeugdruck und Vorschubkräfte in axialer Richtung auf, während Radiallager die Wellenführung übernehmen. Präzisionsausführungen (P5/P6) sind hier üblich.
Da Axial-Rillenkugellager keine Radialkräfte aufnehmen, ist die Wellenzentrierung über ein separates Radiallager (z. B. Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager) zwingend einzuplanen.
Auswahlhilfe: So finden Sie das passende Axial-Rillenkugellager
Die Auswahl beginnt mit der Frage nach der Belastungsart: Liegt eine reine Axialbelastung vor oder treten zusätzlich Radialkräfte auf? Bei kombinierter Belastung sind Axial-Rillenkugellager ungeeignet – dafür eignen sich Schrägkugellager oder Vierpunktlager. Die folgenden Kriterien helfen bei der Auswahl:
- Wirkrichtung der Axialkraft bestimmen
Wirkt die Axialkraft nur in einer Richtung (z. B. Eigengewicht, konstanter Druck), genügt eine einseitig wirkende Reihe 511/512. Bei wechselnden oder bidirektionalen Axialkräften ist eine zweiseitig wirkende Reihe 522/523 erforderlich. - Reine Axialbelastung sicherstellen
Prüfen Sie, ob das Lager ausschließlich Axialkräfte aufnimmt. Schon kleine Radiallasten zerstören das Lager. Bei kombinierter Belastung sind Schräg-, Vierpunkt- oder Kegelrollenlager die richtige Wahl. - Tragzahl und Lebensdauer ermitteln
Bestimmen Sie die maximale Axialbelastung. Statische und dynamische Tragzahl müssen die geforderte Lebensdauer (L10h) sicherstellen; bei Stoßbelastungen einen Sicherheitsfaktor einplanen. - Drehzahl beachten
Axial-Rillenkugellager sind drehzahlbegrenzt – die Fliehkraft auf den Kugelsatz limitiert die zulässige Drehzahl. Bei höheren Drehzahlen sind gepaarte Schrägkugellager die bessere Wahl. - Bohrungsdurchmesser und Einbaumaße festlegen
Wellendurchmesser, verfügbarer Bauraum und Bauhöhe müssen mit den genormten Abmessungen nach DIN 711 / DIN 715 abgeglichen werden (Maßangabe d×D×H = Bohrung × Außendurchmesser × Bauhöhe). - Werkstoff, Käfig und Schmierung wählen
Stahlausführung als Standard, Edelstahl auf Anfrage bei Korrosionsbelastung; Stahlblech-, Messing- (M) oder Polyamid-Käfig (TN) je nach Last und Temperatur. Da die Bauform offen ist, beim Einbau auf konstruktiven Schmutzschutz und passende Schmierung achten.
Wenn Sie unsicher sind, ob ein Axial-Rillenkugellager oder ein anderer Lagertyp für Ihre Anwendung geeignet ist, unterstützt Sie das Team der Steinbach GmbH gerne – auch bei Spezial-Abmessungen, Toleranzklassen, Edelstahl- oder Sonderausführungen.
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Reine Axiallast oder kombinierte Belastung? Unser Expertenteam berät Sie bei Bauform, Reihe und Lagerwahl – kostenlos und unverbindlich. |
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FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Axial-Rillenkugellagern
Was ist der Unterschied zwischen Axiallager und Drucklager?
Die Begriffe meinen dasselbe: „Axial-Rillenkugellager“, „Axiallager“, „Drucklager“ und „Axialkugellager“ sind im Sprachgebrauch synonyme Bezeichnungen für ein Wälzlager, das ausschließlich Axial- bzw. Schubkräfte parallel zur Wellenachse aufnimmt. Die korrekte Norm-Bezeichnung lautet Axial-Rillenkugellager nach DIN 711 (einseitig) bzw. DIN 715 (zweiseitig).
Worin unterscheiden sich einseitig und zweiseitig wirkende Axial-Rillenkugellager?
Reihe 511 (DIN 711) ist einseitig wirkend und nimmt Axialkräfte nur in einer Richtung auf – Aufbau: eine Wellenscheibe, eine Gehäusescheibe, ein Kugelkranz. Reihen 522/523 (DIN 715) sind zweiseitig wirkend mit zwei Gehäusescheiben und einer mittleren Wellenscheibe und nehmen Axialkräfte aus beiden Richtungen auf – ideal für wechselnde oder bidirektionale Lasten.
Können Axial-Rillenkugellager kombinierte Belastungen aufnehmen?
Nein. Axial-Rillenkugellager sind reine Axiallager und für Radialkräfte konstruktiv ungeeignet – schon kleine Radiallasten verschieben Wellen- und Gehäusescheibe gegeneinander und führen zur Zerstörung. Bei kombinierter Belastung sind Schrägkugellager, Vierpunktlager oder Kegelrollenlager die richtige Wahl. Die Wellenzentrierung muss immer ein separates Radiallager übernehmen.
Was bedeutet die Bezeichnung 51208?
51208 ist die Normbezeichnung nach DIN 711: 5 = Axial-Rillenkugellager, 1 = einseitig wirkend, 2 = Maßreihe, 08 = Bohrungskennzeichen × 5 = 40 mm Bohrungsdurchmesser. Analog steht 52208 für ein zweiseitig wirkendes Axial-Rillenkugellager nach DIN 715 mit ebenfalls 40 mm Bohrung. Die Bezeichnung ist herstellerneutral – SKF, FAG und INA verwenden dieselben Grundnummern.
Worauf ist beim Einbau eines Axial-Rillenkugellagers zu achten?
Wellen- und Gehäusescheibe dürfen nicht vertauscht werden: Die Wellenscheibe hat die engere Bohrung und wird auf die Welle gepresst, die Gehäusescheibe sitzt im Gehäuse. Die Lagerstelle muss eine reine Axiallast sicherstellen; die radiale Führung übernimmt ein separates Radiallager. Auf gleichmäßige Auflage, ausreichende Vorspannung und konstruktiven Schmutzschutz achten, da die Bauform offen ist.
Gibt es Axial-Rillenkugellager in Edelstahl oder gekapselt?
Axial-Rillenkugellager sind auf Anfrage in Edelstahl (nichtrostender Wälzlagerstahl) für korrosionsbelastete Umgebungen beschaffbar – das Standard-Lagersortiment ist in gehärtetem Wälzlagerstahl ausgeführt. Eine vollständig gekapselte oder beidseitig geschlossene Bauform mit integrierten Dichtscheiben gibt es bauartbedingt nicht – die Lager sind offen ausgeführt. Der Schutz vor Verschmutzung erfolgt über konstruktive Abdeckungen wie Wellendichtringe.
Welche Drehzahl erlauben Axial-Rillenkugellager – und wie werden sie geschmiert?
Axial-Rillenkugellager sind für niedrige bis mittlere Drehzahlen ausgelegt – die Fliehkraft auf den Kugelsatz limitiert die zulässige Drehzahl deutlich stärker als bei Radiallagern. Bei höheren Drehzahlen sollten gepaarte Schrägkugellager eingesetzt werden. Geschmiert wird für niedrige bis mittlere Drehzahlen mit Lithium-Mehrzweckfett; bei hohen Drehzahlen oder Temperaturen empfiehlt sich Ölschmierung.