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FAG 2316-K-M-C3 Pendelkugellager – 80×170×58 mm

DIN 630 Pendelkugellager · selbstausrichtend Werkstoff: Wälzlagerstahl
Artikel-Nr. STW-030759

Pendelkugellager

Verwandte Kategorien
Pendelkugellager Pendelrollenlager Rillenkugellager Spannhülsen
Alle Pendelkugellager

Eigenschaften im Überblick

Bohrung Ø d

80 mmWellensitz

Außen-Ø D

170 mmGehäusesitz

Breite B

58 mmLagerbreite

Bohrungsform

kegelig (K)Kegel 1:12

Abdichtung

Offenohne Dichtung

Lagerluft

C3erhöht

Technische Daten

EigenschaftWert
Bezeichnung2316-K-M-C3 (FAG-Pendelkugellager)
BauformZweireihiges Pendelkugellager (selbstausrichtend) – Breitenreihe (Maßreihe 23), breiteste der Hauptreihen, DIN 630
Bohrung d80 mm
Außendurchmesser D170 mm
Breite B58 mm
BohrungsformKegelige Bohrung, Kegel 1:12 (auf dem Durchmesser) – Montage über Spann-/Adapterhülse
AbdichtungOffen (ohne Dichtung) – nachschmierbar, voller Winkelausgleich
Winkelausgleichca. 4° (offen) – selbstausrichtend, lt. FAG-Katalog
Radiale LagerluftC3 – erhöhte Radialluft (größer als Normal)
KäfigMassiv-Messingkäfig (M) – für höhere Drehzahlen und Temperaturen
Werkstoff Ringe/Kugelndurchgehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Typ)
ToleranzklassePN – Toleranzklasse Normal (ISO 492 / DIN 620)
NormDIN 630 / ISO 15
Tragzahlen C / C₀, Drehzahllt. FAG-Katalog bzw. auf Anfrage

Dynamische (C) und statische (C₀) Tragzahl sowie Referenz-/Grenzdrehzahl richten sich nach Reihe und Größe und werden gemäß FAG-Katalog angegeben – auf Anfrage. Pendelkugellager gleichen Fluchtungsfehler selbsttätig aus und sind für vorwiegend radiale Lasten ausgelegt; hohe Axiallasten nehmen sie nur begrenzt auf.

Hersteller-Vergleich & Umschlüsselung

Die Grundbezeichnung (z. B. 2316) ist bei allen Herstellern gleich – sie codiert Lagertyp und Hauptabmessungen. Nur die Nachsetzzeichen für Käfig, Dichtung und Bohrung unterscheiden sich. Geliefert wird das FAG-Original 2316-K-M-C3.

HerstellerVergleichsbezeichnungHinweis
FAG (geliefert)2316-K-M-C3kegelig (K), offen, C3
SKF2316 EKM/C3E = SKF-Design; TN9 = Polyamidkäfig, M = Messing, K = kegelig, 2RS1 = gedichtet
NSK / NTN2316 · offene Variante des jeweiligen HerstellersGrundbezeichnung identisch
Koyo / NACHI2316 · offene Variante des jeweiligen HerstellersGrundbezeichnung identisch

Vergleichsbezeichnungen dienen der Orientierung – geliefert wird das FAG-Original. Die Zuordnung erfolgt nach Hauptabmessungen; exakte Käfig-/Dichtungs-Subvarianten können je Hersteller abweichen. Bei der Umschlüsselung hilft unser Team.

Häufige Fragen

Das 2316-K-M-C3 ist ein zweireihiges, selbstausrichtendes FAG-Pendelkugellager nach DIN 630 mit den Abmessungen 80 × 170 × 58 mm (d × D × B). Es gehört zur FAG-Reihe 23xx: Breitenreihe (Maßreihe 23), breiteste der Hauptreihen. Es gleicht Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen selbsttätig aus und hat das geringste Reibmoment aller Wälzlager – ideal für hohe Drehzahlen bei vorwiegend radialer Last.

Die Bezeichnung ist genormt aufgebaut: 2316 = Pendelkugellager-Reihe + Bohrungskennzahl (Bohrung d = 80 mm); K = kegelige Bohrung (1:12); M = Massiv-Messingkäfig; C3 = erhöhte Radialluft. Die erste Ziffer 1 steht für den Lagertyp Pendelkugellager.

Pendelkugellager sind zweireihig und haben eine gemeinsame hohlkugelige (sphärische) Laufbahn im Außenring. Dadurch kann sich die Einheit aus Innenring, Kugeln und Käfig um den Lagermittelpunkt schwenken und gleicht Fluchtungsfehler bei der Montage, Wellendurchbiegung unter Last und Gehäuseverformungen ohne Verkanten aus. Der Winkelausgleich beträgt ca. 4° (offen) – selbstausrichtend, lt. FAG-Katalog. So bleibt die Lagerung auch bei nicht exakt fluchtenden Lagerstellen langlebig.

Die kegelige Bohrung mit Kegel 1:12 wird über eine geschlitzte Spann- bzw. Adapterhülse (Außenkegel 1:12) auf eine glatte oder abgesetzte Welle montiert. Beim Anziehen der Wellenmutter wird die Hülse zwischen Innenring und Welle gezogen und stellt den Kraftschluss her. Beim Aufpressen weitet sich der Innenring auf und verringert die Lagerluft – deshalb werden K-Lager planmäßig mit erhöhter Anfangsluft C3 eingesetzt. Passende Hülsen finden Sie unter Spannhülsen.

Beide gleichen Fluchtungsfehler aus, unterscheiden sich aber im Wälzkörper: Das Pendelkugellager (dieses Lager) hat Kugeln – geringste Reibung, hohe Drehzahleignung, für leichte bis mittlere Lasten und günstig. Das Pendelrollenlager hat tonnenförmige Rollen – deutlich höhere Trag- und Axialfähigkeit, aber mehr Reibung und höherer Preis. Faustregel: hohe Drehzahl/leichte Last → Pendelkugellager; hohe/schwere Last → Pendelrollenlager.

Die Grundbezeichnung 2316 ist herstellerübergreifend gleich; nur die Nachsetzzeichen unterscheiden sich. Das 2316-K-M-C3 entspricht nach Hauptmaßen u. a. SKF 2316 EKM/C3 (TN9 = Polyamidkäfig, 2RS1 = gedichtet, K = kegelig). NSK, NTN, Koyo und NACHI führen dieselbe Grundbezeichnung mit eigenen Käfig-/Dichtungssuffixen – geliefert wird stets das FAG-Original. Brauchen Sie höhere Tragfähigkeit, ist ein Pendelrollenlager die Alternative; bei exakt fluchtenden Lagerstellen genügt ein Rillenkugellager.

2316-K-M-C3

Produktinformationen "2316-K-M-C3"

Das FAG-Pendelkugellager 2316-K-M-C3 ist ein zweireihiges, selbstausrichtendes Kugellager nach DIN 630 mit den Hauptabmessungen 80 × 170 × 58 mm (d × D × B). Es gehört zur FAG-Reihe 23xx: Breitenreihe (Maßreihe 23), breiteste der Hauptreihen. Beide Kugelreihen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring – dadurch kann sich das Lager um seinen Mittelpunkt schwenken und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen selbsttätig aus.

Dieses Lager ist mit einer kegeligen Bohrung (Kegel 1:12), die über eine Spann- bzw. Adapterhülse auf einer glatten oder kegeligen Welle montiert wird ausgeführt und ist offen (ohne Dichtung) ausgeführt und damit nachschmierbar. Die radiale Lagerluft ist mit C3 größer als normal (C3) – geeignet für Press-Sitze, höhere Temperaturen und Hülsenmontage. Ringe und Kugeln bestehen aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl (100Cr6-Typ); der Käfig ist ein Massiv-Messingkäfig (M) – für höhere Drehzahlen und Temperaturen. Pendelkugellager haben das geringste Reibmoment aller Wälzlager und eignen sich daher besonders für hohe Drehzahlen bei moderater, vorwiegend radialer Belastung – hohe Axialkräfte nehmen sie nur begrenzt auf.

Pendelkugellager werden einzeln eingebaut und gleichen Winkelfehler der Lagerstelle selbsttätig aus – ideal bei langen, durchbiegenden Wellen und nicht exakt fluchtenden Lagerstellen. Achten Sie beim Einbau auf den passenden Wellen- und Gehäusesitz. Tragzahlen und Grenzdrehzahlen entnehmen Sie dem FAG-Katalog bzw. erhalten Sie auf Anfrage. Nicht zu verwechseln: Ein Pendelkugellager (mit Kugeln, geringe Reibung, leichte–mittlere Last) ist etwas anderes als ein Pendelrollenlager (tonnenförmige Rollen, deutlich höhere Tragfähigkeit). Weitere Bauformen finden Sie unter Pendelkugellager und Rillenkugellager (starr, nicht winkelbeweglich). Bei Fragen zur Auswahl oder zur Umschlüsselung einer Hersteller­bezeichnung erreichen Sie uns über das Kontaktformular.

Innen-Ø (mm): 80
Außen-Ø (mm): 170
Toleranzklasse: PN
Breite (mm): 58
Dichtung: Offen (ohne Dichtung)
Radialluft: C3 (Erhöhte Lagerluft > C0)
Material Innen-/Außenring: Wälzlagerstahl
Material Wälzkörper: Wälzlagerstahl
Material Käfig: Messing
Ausführung Innenring: Konisch

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versandbereit
H2316
H2316

Die Spannhülse H2316 (Mechanisch über Nutmutter (Hakenschlüssel); Nutmutter + Sicherungsblech inklusive) ist eine längs geschlitzte Adapterhülse aus Stahl nach DIN 5415 mit kegeliger Außenfläche (Kegel 1:12). Sie befestigt ein Wälzlager mit kegeliger Bohrung (Suffix K) — typischerweise Pendelrollenlager 223··/232·· · Pendelkugellager 23·· (K) — auf einer glatten, zylindrischen Welle Ø 70 mm, ohne Wellenabsatz und ohne enge Wellentoleranz. Geliefert wird die Hülse komplett mit Nutmutter (KM, DIN 981) und Sicherungsblech (MB, DIN 5406). Die Hülse hat einen Außendurchmesser von 105 mm und eine Breite von 78 mm. Der Innendurchmesser entspricht dem Wellendurchmesser (70 mm); die zugehörige Lager-Innenbohrung beträgt 80 mm (Bohrungskennzahl × 5) und ist konstruktiv etwas größer als der Wellendurchmesser, da die geschlitzte Hülsenwand dazwischenliegt. Die Bezeichnung H2316 ist herstellerübergreifend genormt (FAG, SKF u. a.). Montiert wird die Hülse mechanisch: Hülse auf die Welle schieben, Lager auf den 1:12-Kegel aufsetzen und über die mitgelieferte Nutmutter aufpressen, bis die radiale Lagerluft um den Tabellenwert verringert ist; danach das Sicherungsblech einbiegen. Maßgeblich für den Festsitz ist die Verringerung der radialen Lagerluft bzw. der axiale Aufschiebeweg — nicht das Anzugsdrehmoment. Abgrenzung: Eine Spannhülse (Adapterhülse) sitzt auf einer glatten Welle; die ähnliche Abziehhülse (AH-Serie, DIN 5416) wird dagegen auf einer abgesetzten Welle mit Wellenschulter montiert. Fragen zur Auswahl oder Montage beantworten wir gern unter Kontakt.

Regulärer Preis: 53,54 €
Netto: 44,99 €