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Anlaufscheibe SAS2-26 | Anlaufscheibe POM-Verbund

Werkstoff: POM-Verbund DIN 1494 · SF2
Artikel-Nr. STW-032365

Eigenschaften im Überblick

Werkstoff

POM-VerbundStahl/Sinterbronze/POM

Ausführung

WartungspflichtigPOM · initialgeschmiert

Temperatur

−40 / +110°C

Druck Pmax

250N/mm² (axial, stat.)

Gleitgeschw.

2,5m/s (am mittl. Radius rm)

Norm

DIN 1494 · SF2POM-Verbund

Technische Daten

EigenschaftWert
Innendurchmesser (d1)26 mm
Außendurchmesser (d2)44 mm
Dicke (s)1,5 mm
WerkstoffStahl-Sinterbronze-POM-Verbundwerkstoff nach DIN 1494 / DIN ISO 3547-1 Typ P2
AusführungWartungspflichtig
SchmierungPOM-Gleitschicht mit Schmierstoff-Vorratstaschen — Initialschmierung beim Einbau erforderlich (verseiftes Lithium-Fett)
Temperaturbereich−40 / +110 °C (Dauer); kurzzeitig +125 °C
Pmax statisch (axial)250 N/mm²
Pmax dynamisch70 N/mm²
Pv-Wert axial (Dauer)bis ≈ 2,8 N/mm²·m/s
Gleitgeschwindigkeit Vmax2,5 m/s (am mittleren Radius)
Reibwert μ0,02 – 0,08
Toleranz Innen-Ø / Außen-ØH12 / E10 Innen-Ø · h12 Außen-Ø · ± 0,05 mm Dicke
Einbau-EmpfehlungLose in Aussparung mit Anti-Rotations-Nase · Aussparungs-Tiefe = s − 0,05 mm
Werkstoff-NormDIN 1494 / DIN ISO 3547-1 Typ P2 — Stahl-Sinterbronze-POM-Verbundwerkstoff (SKF GLYCODUR® A)
Typische AnwendungenHydraulikzylinder, Spritzgießmaschinen, Land- und Baumaschinen, Getriebebau, Werkzeugmaschinen, Lebensmittelindustrie

Häufige Fragen

Eine SAS2-Anlaufscheibe ist ein 3-schichtiger Verbund nach DIN 1494 / DIN ISO 3547-1 Typ P2: Stahlrücken für die mechanische Festigkeit, Sinterbronze-Zwischenschicht als Wärmeleit- und Anbindungslayer und eine POM-Gleitschicht (0,30 mm bzw. 0,35 mm bei der bearbeitbaren AB-Variante) mit Schmierstoff-Vorratstaschen als Lauffläche. Die POM-Gleitschicht ist nicht trockenlauffähig — beim Einbau ist eine Initialschmierung mit verseiftem Lithium-Fett erforderlich. Branchenüblich auch als SKF GLYCODUR® A, GGB WC DX, CSB-20WC.
Wenn Trockenlauf zwingend erforderlich ist (Lebensmittel, Medizin, schwer zugängliche Einbaustellen ohne Wartung), die Einsatztemperatur über +110 °C reicht (SAS1 bis +280 °C Material-Grenze) oder oszillierende Bewegungen unter Vakuum vorliegen, ist die SAS1-PTFE-Variante die richtige Wahl. Mehr unter Anlaufscheiben aus PTFE-Verbund (SAS1).
Standard ist lose in einer Aussparung mit Anti-Rotations-Nase. Verstiftung mit Passstift bei hohen dynamischen Lasten und Vibrationen. Aussparungs-Tiefe = Scheibendicke s − 0,05 mm, damit die Lauffläche definiert trägt. Beim Einbau Initialschmierung der Gleitfläche mit verseiftem Lithium-Fett nicht vergessen.
Anlaufscheiben aus Verbundwerkstoff sind die richtige Wahl bei geringen bis mittleren Gleitgeschwindigkeiten (≤ 2–3 m/s am mittleren Radius), hohen statischen Lasten (bis 250 N/mm²), oszillierenden Bewegungen und beengtem axialem Bauraum (s = 1,5 mm). Axial-Rillenkugellager sind überlegen bei hohen Drehzahlen mit kontinuierlicher Last, brauchen aber deutlich mehr Bauraum und sind schmierstoffabhängig.
Beim Einbau ist eine Initialschmierung mit verseiftem Lithium-Fett erforderlich (empfohlen: Klüber Polylub GLY801 oder verseifte Aluminium-Fette mit guter Haftung). Die POM-Gleitschicht enthält Schmierstoff-Vorratstaschen, die das Fett aufnehmen. Eine spätere Nachschmierung ist nicht zwingend erforderlich, verlängert aber die Standzeit (Quelle: SKF GLYCODUR Katalog).
Diese Anlaufscheibe entspricht DIN 1494 (SF2) bzw. DIN ISO 3547-1 Typ P2 — ein Stahl-Sinterbronze-POM-Verbundwerkstoff. Branchenübliche Umschlüsselungen für SAS2: SKF GLYCODUR® A (PXG-A-Code), GGB WC DX, CSB CSB-20WC. Die POM-Gleitschicht wirkt zusätzlich als elektrischer Isolator.

Anlaufscheibe SAS2-26

Produktinformationen "Anlaufscheibe SAS2-26"

Die Steinbach-Anlaufscheibe Anlaufscheibe SAS2-26 aus Stahl-Sinterbronze-POM-Verbundwerkstoff nach DIN 1494 / DIN ISO 3547-1 Typ P2 ist das axiale Pendant zur radialen Gleitlagerbuchse derselben Werkstoff-Linie und wird in Anwendungen eingesetzt, in denen geringe bis mittlere Gleitgeschwindigkeiten (bis 2,5 m/s am mittleren Radius), hohe statische Lasten (bis 250 N/mm²) sowie oszillierende oder kurzhubige Bewegungen vorliegen. Die SAS2-POM-Ausführung erhält beim Einbau eine einmalige Initialschmierung mit verseiftem Lithium-Fett — die POM-Gleitschicht enthält Schmierstoff-Vorratstaschen, die das Fett aufnehmen.

Die Anlaufscheibe hat einen Innen-Ø von 26 mm, einen Außen-Ø von 44 mm und eine Dicke von 1,5 mm nach DIN 1494 / DIN ISO 3547-1 (Typ P2). Sie entspricht dem SKF-GLYCODUR-A-Stock-Programm (PXG-A-Code), der GGB WC DX sowie der CSB-20WC. Die zulässige Dauer-Temperatur liegt bei −40 / +110 °C (Dauer); kurzzeitig +125 °C. Pv-Wert axial: bis ≈ 2,8 N/mm²·m/s.

Einbau-Empfehlung: Die Scheibe wird in einer Aussparung mit Anti-Rotations-Nase positioniert; die Aussparungs-Tiefe ist als s − 0,05 mm auszuführen, damit die Lauffläche definiert trägt. Bei stark vibrierenden Anwendungen ist eine Verstiftung mit Passstift sinnvoll. Wenn Trockenlauf zwingend erforderlich ist (Lebensmittel, schwer zugängliche Einbaustellen) oder die Einsatztemperatur über +110 °C reicht, ist die SAS1-PTFE-Variante die richtige Wahl.

Innen-Ø (mm): 26
Ausführung: Wartungspflichtig
Außen-Ø (mm): 44
Breite (mm): 1,5

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