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Stirnzahnrad / Stirnrad Modul 2, 48 Zähne, Kunststoff PA6+FV

DIN 867 Werkstoff: Kunststoff PA6
Artikel-Nr. STW-058596

Lieferung mit Vorbohrung (16 mm Pilotbohrung) – nicht einbaufertig. Sie bohren die Bohrung auf Ihr Wellenmaß auf und stoßen die Passfedernut nach DIN 6885 Blatt 1. Fertigbohrung H7 + Nut auf Anfrage – Angebot anfordern ›

Eigenschaften im Überblick

Werkstoff

Kunststoff PA6NYLON PA6+FV

Modul

m = 2DIN 780

Zähnezahl

z = 48Eingriff 20°

Zahnbreite B

20 mmVerzahnungsbreite

Vorbohrung

16mm (Pilotbohrung)

Bauform

mit Einbuchtungmit Vorbohrung

Passendes Gegenrad gesucht?

Kämmende Stirnzahnräder brauchen denselben Modul 2 und Eingriffwinkel 20°. In der Kategorie wählen Sie über die Filter-Sidebar gezielt Modul 2 und die passende Zähnezahl.

Alle Stirnzahnräder aus Kunststoff ansehen ›

Technische Daten

EigenschaftWert
Modul m2 mm (DIN 780)
Zähnezahl z48
Teilkreisdurchmesser d96 mm (d = m · z)
Kopfkreisdurchmesser da100 mm (da = m · (z + 2))
Fußkreisdurchmesser df91,0 mm (df = m · (z − 2,5))
Grundkreisdurchmesser db90,21 mm (Evolventen-Grundkreis, db = d · cos 20°)
Zahnhöhe h4,5 mm (h = 2,25 · m)
Profilverschiebung x0 (Nullverzahnung)
Teilung p6,28 mm (p = π · m)
Eingriffwinkel α20°
Art der Verzahnunggerade Verzahnung
Vorbohrung16 mm (Pilotbohrung — auf Wunschmaß aufbohrbar + Nut DIN 6885) · Fertigbohrung H7 anfragen ›
Nabendurchmesser dN60 mm
Nabenbreite15 mm
Zahnbreite20 mm
Gesamtbreite35 mm
WerkstoffKunststoff NYLON PA6+FV (glasfaserverstärktes Polyamid)
Verzahnung / HärteZähne gefräst — glasfaserverstärktes Polyamid, trockenlauffähig bei niedriger Last
Ausführung / Bauformmit Einbuchtung
NormenDIN 867 (Bezugsprofil) / DIN 780 (Modul) / DIN 3960 / DIN 3961
Typische AnwendungenMaschinenbau · Werkzeugmaschinen · Antriebstechnik · Förderanlagen · Verpackungsmaschinen · Landtechnik · Pumpenantriebe
Maßblatt & 3D-Modell (STEP): Technische Zeichnung und 3D-CAD-Daten zu diesem Stirnrad senden wir Ihnen auf Anfrage zu – inklusive Beratung zur Aufbohrung und Passfedernut nach DIN 6885. CAD & Datenblatt anfordern ›

Häufige Fragen

Der Modul m ist das zentrale Maß der Verzahnung — er ergibt sich aus der Lastberechnung nach DIN 3990 (Drehmoment, Zähnezahl, Werkstoff-Wechselfestigkeit). Faustregel: kleinere Module für hohe Drehzahlen / niedrige Lasten, größere für Schwerlast. Typisch: m = 1–2 (Feinmechanik), m = 2–4 (allgemeiner Maschinenbau), m = 5–10 (Schwerlast). Zwei kämmende Zahnräder müssen denselben Modul haben — nur dann passen die Zähne ineinander.
Beim Ersatz eines vorhandenen Stirnrads müssen Modul und Eingriffwinkel mit dem Gegenrad übereinstimmen. So bestimmen Sie den Modul am Altteil: (1) über den Kopfkreis — Außendurchmesser da messen, Zähne z zählen, dann m = da / (z + 2). (2) über die Teilung — Abstand von Zahnmitte zu Zahnmitte messen, dann m = p / π. Beispiel mit diesem Rad: da = 100 mm und z = 48 ergeben m = 100 / (48 + 2) = Modul 2. Eingriffwinkel 20° (DIN 867) — paart mit jedem außenverzahnten Gegenrad gleichen Moduls. Bei Unsicherheit senden Sie uns die Maße: Kontakt.
Mit Nabe (Standard, ca. 80 % aller Anwendungen): einseitig verlängerte Nabe für sichere Wellenaufnahme und Platz für Passfedernut + Stellschraube, ideal bei einseitiger Wellenlagerung. Ohne Nabe (reine Scheibenform): wenn die Welle anderweitig geführt wird oder das Rad an einen Flansch geschraubt wird, sowie bei großen Zähnezahlen aus Platz-/Gewichtsgründen. Kunststoff-Räder gibt es zusätzlich als Vollmaterial (massiv, kleine Z) und mit Einbuchtung (materialsparend, größere Z).
Stahl C45 ist der Standard für den allgemeinen Maschinenbau; mit induktiv gehärteter Verzahnung (HRC 50) deutlich höhere Standzeit bei Last und Dauerlauf. Edelstahl 1.4305 (AISI 303) für feuchte und chemisch leicht belastete Industrieumgebung (Automatenstahl, gut zerspanbar, nicht härtbar) — geringere Verschleißfestigkeit als gehärteter Stahl; bei echtem Lebensmittel- oder Pharmakontakt 1.4301 / 1.4404 verwenden. Kunststoff NYLON PA6+FV (glasfaserverstärkt) für leisen, korrosionsbeständigen Lauf — bei niedriger Last/Drehzahl trockenlauffähig, bei höherer Last mit Schmierung oder Stahl-Gegenrad.
Dieses Stirnzahnrad hat eine Geradverzahnung: einfach, kostengünstig, axial kraftfrei (kein Axiallager nötig). Nachteil: bei hohen Drehzahlen lauter, da die Zähne schlagartig in Eingriff kommen. Schrägverzahnung (Schrägungswinkel 15–30°) läuft leiser und trägt höhere Lasten (mehr Zähne gleichzeitig im Eingriff), erzeugt aber eine Axialkraft und braucht ein Axiallager. Faustregel: ab n > 1.500 1/min Schrägverzahnung erwägen.
Bei zwei außenverzahnten Stirnrädern gleichen Moduls gilt für den Achsabstand a = m · (z₁ + z₂) / 2 und für die Übersetzung i = z₂ / z₁ (z₁ = Antriebsritzel, z₂ = getriebenes Rad). Beispiel mit diesem Rad (m = 2, z = 48) und einem Gegenrad z₂ = 60: a = 2 · (48 + 60) / 2 mm. Der Teilkreisdurchmesser d = 96 mm bestimmt die Umfangsgeschwindigkeit. Hinweis Unterschnitt: Bei Eingriffwinkel 20° sollte ein gerade verzahntes Rad ohne Profilverschiebung mindestens z ≈ 17 Zähne haben — bei kleinerer Zähnezahl droht Unterschnitt am Zahnfuß (Tragfähigkeitsverlust). Kleinere Ritzel lassen sich über Profilverschiebung, größeren Modul oder höhere Zähnezahl realisieren.
Das übertragbare Drehmoment ist keine feste Kennzahl des Rades, sondern ergibt sich aus Drehzahl, Werkstoff/Härte, Lastkollektiv, Schmierung und Temperatur. Als grobe Größenordnung trägt ein Rad in Modul 2,5 / z = 30 aus C45 mit gehärteter Verzahnung rund 90–100 Nm — ein überschlägiger Auslegungs-Richtwert bei moderater Drehzahl, der das Zahnrad als begrenzendes Bauteil annimmt. Mit größerem Modul, höherer Zähnezahl und gehärteter Verzahnung steigt die Tragfähigkeit. Für die belastbare Auslegung ist eine Tragfähigkeitsberechnung nach DIN 3990 / ISO 6336 nötig — senden Sie uns Drehmoment, Drehzahl und Betriebsart: Auslegung anfragen.
Im Standard wird das Rad mit einer Vorbohrung (Pilotbohrung 16 mm) geliefert — bewusst, damit Sie frei auf Ihr Wellenmaß aufbohren. Auf Wunsch prüfen wir die Fertigbohrung auf Ihr Wellenmaß (H7) inklusive Passfedernut nach DIN 6885 Blatt 1 und machen Ihnen ein Angebot — dann ist das Rad einbaufertig. Geben Sie Wellendurchmesser und Nutmaß an: Fertigbohrung & Nut anfragen ›
Unsere Steinbach-Stirnzahnräder Modul 2 / z = 48 nach DIN 867 entsprechen funktional und maßlich den gängigen Katalog-Programmen:
  • Mädler: Stirnzahnräder Form A (mit Nabe) / B (ohne Nabe)
  • KHK Gears: SS-Serie (Steel Spur) bzw. PS-Serie (Plastic Spur)
  • norelem: Stirnzahnräder Geradverzahnung DIN 867
  • QTC / Bonfiglioli: Metric Spur Gears, Modul-Reihe DIN 780
Alle nach gleichem Bezugsprofil (DIN 867, Eingriffwinkel 20°) — modul- und z-gleiche Räder sind paarungskompatibel.

Stirnzahnrad Modul2 Zähne48 B20 mit Einbuchtung, NYLON PA6+FV

Produktinformationen "Stirnzahnrad Modul2 Zähne48 B20 mit Einbuchtung, NYLON PA6+FV"

Das Steinbach-Stirnzahnrad Modul 2 mit 48 Zähnen aus Kunststoff NYLON PA6+FV (glasfaserverstärktes Polyamid) ist ein geradverzahntes Stirnrad nach DIN 867 (Bezugsprofil, Eingriffwinkel 20°) mit Modul-Normreihe nach DIN 780. Die Verzahnung folgt dem Evolventen-Bezugsprofil nach DIN 867 — dem Standard für präzise, paarungskompatible Zahnräder im Maschinenbau. Geradverzahnte Stirnräder — auch kurz Stirnräder genannt — übertragen Drehmoment zwischen parallelen Wellen axial kraftfrei und sind die meistverwendete Zahnrad-Bauart im allgemeinen Maschinenbau.

Mit Modul 2 und 48 Zähnen ergibt sich ein Teilkreisdurchmesser d = 96 mm (d = m · z), ein Kopfkreisdurchmesser da = 100 mm (da = m · (z + 2)) und eine Teilung p = 6,28 mm (p = π · m). Das glasfaserverstärkte Polyamid PA6+FV ist leicht, läuft leise und ist korrosionsbeständig (rostet nicht). Bei niedriger Last und Drehzahl ist es trockenlauffähig; die Glasfasern erhöhen Festigkeit und Formstabilität, wirken im Trockenlauf aber abrasiv. Für höhere Last oder Dauerbetrieb empfehlen wir Schmierung oder ein Stahl-Gegenrad. Das Rad wird mit einer Vorbohrung von 16 mm geliefert — diese Pilotbohrung kann auf das gewünschte Wellenmaß aufgebohrt und mit einer Passfedernut nach DIN 6885 Blatt 1 versehen werden.

Einbau-Empfehlung: Zwei kämmende Stirnzahnräder müssen denselben Modul haben. Der Achsabstand berechnet sich als a = m · (z₁ + z₂) / 2, die Übersetzung als i = z₂ / z₁. Das glasfaserverstärkte Polyamid läuft trocken und schmierungsfrei; bei hoher Last kann eine Trockenschmierung (z. B. PTFE/MoS₂) die Standzeit erhöhen. Für höhere Drehmomente oder Dauerlast empfiehlt sich ein Stirnzahnrad aus Stahl C45. Lagerprogramm: gängige Module und Zähnezahlen halten wir bevorzugt am Lager — die aktuelle Verfügbarkeit sehen Sie oben am Artikel, ideal als Ersatzteil bei Maschinenstillstand. Fragen zu Paarung, Bohrungs-Fertigbearbeitung oder Auslegung beantworten wir gern unter Kontakt.

Art der Verzahnung: gerade Verzahnung
Ausführung: mit Einbuchtung
Eingriffwinkel: 20°
Gesamtbreite: 35
Kopfkreisdurchmesser (mm): 100
Material: Kunststoff (NYLON PA6+FV)
Modul: 2
Nabenbreite (mm): 15
Nabendurchmesser (mm): 60
Teilung: 6.28
Vorbohrung (mm): 16
Wirkkreisdruchmesser (mm): 96
Zahnbreite (mm): 20
Zähnezahl: 48

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