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Spindellager B7012-C-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7012-E-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7012-E-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7013-C-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7013-C-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7013-E-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7013-E-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7014-C-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7014-C-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7014-E-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7014-E-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7015-C-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7015-C-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7015-E-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7015-E-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7016-C-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7016-C-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7016-E-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7016-E-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7017-C-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7017-C-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7017-E-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7017-E-T-P4S-UM vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 25°, eingeengte Toleranzen
Spindellager B7018-C-T-P4S-UL vom Hersteller FAG, angestellt, paar- oder satzweise, Druckwinkel ? = 15°, eingeengte Toleranzen
Spindellager
Spindellager sind Präzisionswälzlager für Anwendungen, bei denen hohe Drehzahlen, exakte Rundlaufgenauigkeit und eine definierte axiale Steifigkeit gefordert sind. Sie werden vor allem in Werkzeugmaschinenspindeln eingesetzt und sind dort ein zentrales Funktionselement für Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und Prozesssicherheit.
In dieser Kategorie finden Sie Spindellager in unterschiedlichen Baugrößen und Ausführungen, abgestimmt auf typische Anforderungen aus dem Maschinenbau und der Instandhaltung. Antriebstechnik.shop bietet Spindellager als Einzelkomponenten mit klar ausgewiesenen technischen Merkmalen wie Druckwinkel, Vorspannung und Toleranzklasse. So lassen sich vorhandene Lager gezielt ersetzen oder bestehende Spindelkonzepte reproduzierbar nachbilden.
Spindellager: Definition und Einordnung der Produktgruppe
Spindellager sind hochpräzise Schrägkugellager, die speziell für den Einsatz in rotierenden Spindeln entwickelt wurden. Im Vergleich zu Standardwälzlagern sind sie auf hohe Drehzahlen, geringe Laufabweichungen und eine definierte axiale Steifigkeit ausgelegt. Diese Eigenschaften sind insbesondere in Werkzeugmaschinen relevant, bei denen Positioniergenauigkeit und reproduzierbare Bearbeitungsergebnisse gefordert sind.
Technisch handelt es sich bei Spindellagern in der Regel um einreihige Spindelkugellager mit einem festgelegten Druckwinkel. Dieser Druckwinkel bestimmt, in welchem Verhältnis radiale und axiale Kräfte aufgenommen werden können. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte nur in eine Richtung tragen kann, werden Spindellager häufig als Lagerpaar oder als gematchter Lagersatz eingesetzt. Die Anordnung der Lager beeinflusst dabei Steifigkeit, Tragfähigkeit und das Verhalten bei thermischer Ausdehnung.
Ein weiteres zentrales Merkmal ist die Vorspannung. Unter Spindellager Vorspannung versteht man eine definierte axiale Vorlast im Lagersystem, die das interne Spiel reduziert oder vollständig eliminiert. Ziel ist eine höhere Steifigkeit und eine stabile Führung der Spindel auch bei wechselnden Belastungen. Die Vorspannung ist dabei immer Teil des Gesamtsystems und muss zur Anwendung, Drehzahl und thermischen Situation passen.
Spindellager werden in erhöhten Toleranzklassen gefertigt, um die für Präzisionsanwendungen notwendige Laufgenauigkeit sicherzustellen. Diese Einordnung macht deutlich, dass Spindellager keine universellen Wälzlager sind, sondern gezielt für anspruchsvolle Spindelanwendungen ausgelegt werden.
Abmessungen und Ausführungen: worin sich Spindellager unterscheiden
Spindellager unterscheiden sich nicht nur in ihrer Baugröße, sondern vor allem in technisch relevanten Details, die direkten Einfluss auf Steifigkeit, Drehzahlfähigkeit und Laufgenauigkeit haben. Für die Auswahl ist es daher wichtig, mehrere Merkmale gemeinsam zu betrachten und nicht isoliert zu bewerten.
Maße, Druckwinkel und Vorspannung
Die Abmessungen eines Spindellagers werden über Innen Durchmesser, Außen Durchmesser und Breite definiert. Diese Maße müssen zur vorhandenen Spindel und zum Lagergehäuse passen und sind bei der Ersatzteilbeschaffung meist der erste Filter. Neben den reinen Abmessungen sind jedoch funktionale Kennwerte entscheidend.
Der Druckwinkel beschreibt den Winkel, unter dem die Last von den Kugeln auf die Laufbahnen übertragen wird. Ein größerer Druckwinkel erhöht die axiale Tragfähigkeit und die Steifigkeit des Lagersystems, reduziert jedoch in der Regel die maximal erreichbare Drehzahl. In der Praxis werden häufig Druckwinkel von 15 Grad oder 25 Grad eingesetzt, abhängig vom Lastfall und der gewünschten Dynamik der Spindel.
Die Spindellager Vorspannung bestimmt, wie stark die Lager im eingebauten Zustand axial gegeneinander verspannt sind. Eine leichte oder mittlere Vorspannung beeinflusst die Systemsteifigkeit und das Laufverhalten, insbesondere bei Richtungswechseln und wechselnden Belastungen. Gleichzeitig wirkt sich die Vorspannung auf Reibung und Wärmeentwicklung aus, weshalb sie immer im Zusammenhang mit Drehzahl, Schmierung und thermischen Randbedingungen betrachtet werden muss.
Ausführung und Präzision: offen, Werkstoffe, Käfig, Toleranzklasse
Spindellager sind in der Regel als offene Lager ausgeführt. Das bedeutet, dass sie keine integrierten Dichtungen besitzen und für den Betrieb mit externer Schmierung vorgesehen sind. Diese Ausführung ist typisch für Spindelanwendungen, bei denen definierte Schmierkonzepte und kontrollierte Umgebungsbedingungen vorliegen.
Bei den Werkstoffen kommen überwiegend gehärtete Wälzlagerstähle für Innen und Außenring sowie für die Wälzkörper zum Einsatz. Der Käfig, der die Kugeln führt, besteht häufig aus Kunststoff oder speziellen Hochleistungskunststoffen, um Masse, Reibung und Geräuschentwicklung zu reduzieren.
Ein zentrales Qualitätsmerkmal ist die Toleranzklasse. Spindellager werden in erhöhten Präzisionsklassen gefertigt, um geringe Rundlaufabweichungen und eine hohe Maßhaltigkeit sicherzustellen. Diese Präzision ist Voraussetzung für den Einsatz in Werkzeugmaschinenspindeln und unterscheidet Spindellager klar von Standard-Schrägkugellagern.
Anwendungen: wo Spindellager eingesetzt werden
Spindellager kommen überall dort zum Einsatz, wo rotierende Spindeln präzise geführt werden müssen und gleichzeitig hohe Drehzahlen sowie definierte axiale und radiale Belastungen auftreten. Typisch ist der Einsatz in Werkzeugmaschinen, bei denen die Lagerung der Spindel maßgeblich die Bearbeitungsgenauigkeit und das Laufverhalten beeinflusst. Spindellager Drehmaschine und vergleichbare Maschinen stellen dabei unterschiedliche, aber verwandte Anforderungen an Steifigkeit, Dynamik und thermische Stabilität.
Typische Anwendungsbereiche sind:
- Drehmaschinen: Spindellager übernehmen hier die präzise Führung der Hauptspindel. Sie tragen zur Rundlaufgenauigkeit und zur stabilen Aufnahme axialer Schnittkräfte bei, insbesondere bei wechselnden Zustellungen und Drehzahlen.
- Fräsmaschinen: In Frässpindeln sind hohe Drehzahlen und eine steife Lagerung entscheidend, um Maßhaltigkeit und Oberflächenqualität sicherzustellen. Spindellager werden hier häufig als abgestimmte Lagersätze eingesetzt.
- Schleifmaschinen: Aufgrund der sehr hohen Drehzahlen und der empfindlichen Prozesse werden Spindellager mit hoher Präzision und definierter Vorspannung eingesetzt, um Schwingungen zu minimieren.
- Bearbeitungszentren: Kombinierte Anforderungen aus Fräsen, Bohren und teilweise Schleifen erfordern Spindellager, die sowohl dynamische Belastungen als auch thermische Effekte zuverlässig beherrschen.
Diese Anwendungen verdeutlichen, dass Spindellager nicht universell austauschbar sind, sondern gezielt auf die jeweilige Maschine und den vorgesehenen Einsatz abgestimmt werden müssen.
Auswahlhilfe: so finden Sie das passende Spindellager
Die Auswahl eines geeigneten Spindellagers basiert auf mehreren zusammenhängenden Kriterien. Größe, Anordnung und Spindellager Vorspannung müssen immer im Kontext der vorhandenen Spindel, der Maschinenkonstruktion und der Betriebsbedingungen betrachtet werden. Eine systematische Prüfung dieser Punkte hilft dabei, ein Lager auszuwählen, das funktional passt und sich in das bestehende System integrieren lässt.
Wichtige Auswahlbereiche sind:
- Abmessungen und Bezeichnung: Innen Durchmesser, Außen Durchmesser und Breite müssen exakt zur Spindel und zum Gehäuse passen. Bei Ersatzlagern ist die vollständige Lagerbezeichnung ein zentraler Anhaltspunkt, da sie neben den Maßen auch Ausführung, Druckwinkel und Vorspannung codiert.
- Anordnung und Paarung: Spindellager werden häufig als Lagerpaar oder Lagersatz eingesetzt. Übliche Anordnungen wie Back to back, Face to face oder Tandem beeinflussen die axiale Tragfähigkeit und die Steifigkeit des Systems. Universal ausgeführte Lager erlauben dabei unterschiedliche Paarungen.
- Vorspannung: Die Vorspannung bestimmt das Spiel und die Steifigkeit der Spindel. Eine leichte oder mittlere Vorspannung wirkt sich unterschiedlich auf Laufverhalten, Wärmeentwicklung und Drehzahlfähigkeit aus und sollte zur Anwendung passen.
- Betriebsbedingungen: Drehzahl, Schmierung, Temperaturbereich und die zu erwartenden Lasten beeinflussen die Lagerauswahl. Diese Randbedingungen entscheiden mit darüber, welche Ausführung langfristig stabil arbeitet.
Diese Prüfpunkte ersetzen keine konstruktive Auslegung, bieten jedoch eine strukturierte Orientierung, um das passende Spindellager aus dem verfügbaren Sortiment einzugrenzen.
Noch unsicher?
Jetzt Kontakt aufnehmen und von unserem Expertenteam beraten lassen!
Einbaurichtung und Spindellager-Montage: worauf es ankommt
Bei Spindellagern sind Einbaurichtung und Montage besonders kritisch, da bereits geringe Abweichungen die Laufgenauigkeit und Lebensdauer beeinflussen können. Spindellager Einbaurichtung ergibt sich aus dem Aufbau des Lagers sowie aus der vorgesehenen Anordnung im Lagersatz. Einreihige Spindelkugellager können Axialkräfte nur in eine Richtung aufnehmen, weshalb die korrekte Orientierung innerhalb der Paarung entscheidend ist.
Hersteller kennzeichnen Spindellager und gematchte Lagersätze in der Regel durch Markierungen auf den Lagerringen. Diese Markierungen zeigen unter anderem die Belastungsrichtung oder die Zuordnung innerhalb eines Lagersatzes an. Für eine sichere Funktion müssen diese Kennzeichnungen beachtet und entsprechend der vorgesehenen Anordnung eingebaut werden.
Die Spindellager-Montage erfordert ein sauberes und kontrolliertes Vorgehen. Spindellager werden mit sehr engen Toleranzen gefertigt und reagieren empfindlich auf Verschmutzungen, Schläge oder ungleichmäßige Krafteinleitung. Bereits kleinste Partikel oder Montagefehler können sich negativ auf Rundlauf und Geräuschverhalten auswirken.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Spindellagern
Was ist der Unterschied zwischen Spindellagern und normalen Schrägkugellagern?
Spindellager sind Schrägkugellager in erhöhten Präzisionsklassen. Sie sind für hohe Drehzahlen, geringe Rundlaufabweichungen und definierte Vorspannungen ausgelegt und unterscheiden sich damit deutlich von Standardlagern.
Warum werden Spindellager meist als Lagerpaar eingesetzt?
Ein einzelnes Spindellager kann Axialkräfte nur in eine Richtung aufnehmen. Durch die Paarung lassen sich Axialkräfte in beide Richtungen abtragen und eine höhere Systemsteifigkeit erzielen.
Welche Rolle spielt der Druckwinkel bei Spindellagern?
Der Druckwinkel beeinflusst das Verhältnis von axialer Tragfähigkeit zu Drehzahlfähigkeit. Ein größerer Druckwinkel erhöht die axiale Steifigkeit, kann jedoch die maximal mögliche Drehzahl reduzieren.
Was bedeutet Vorspannung bei Spindellagern?
Die Spindellager Vorspannung beschreibt eine definierte axiale Vorlast im Lagersystem. Sie reduziert internes Spiel und verbessert die Steifigkeit, wirkt sich aber auch auf Reibung und Wärmeentwicklung aus.
Sind Spindellager geschmiert oder abgedichtet?
Spindellager sind in der Regel offen ausgeführt und nicht abgedichtet. Sie werden in Spindelsystemen eingesetzt, die über ein externes Schmierkonzept verfügen.
Kann ich ein Spindellager einfach gegen ein baugleiches Lager tauschen?
Ein Austausch ist möglich, wenn Baugröße, Ausführung, Druckwinkel und Vorspannung übereinstimmen. Abweichungen können das Laufverhalten und die Lebensdauer der Spindel beeinflussen.
Worauf muss ich bei der Einbaurichtung achten?
Die Einbaurichtung ergibt sich aus der vorgesehenen Lageranordnung. Markierungen am Lager oder am Lagersatz geben Hinweise zur korrekten Orientierung und sollten unbedingt beachtet werden.