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Wellendichtring AS-35x62x7-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-40x65x7-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-38x62x10-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-45x62x7-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-35x62x12-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-30x62x7-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-25x62x10-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-50x62x8-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-30x65x10-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-45x65x7-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-35x62x6-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-45x65x8-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-35x62x10-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-55x65x10-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-47x65x10-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-46x64x8-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-48x65x8-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-38x62x7-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-30x62x10-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-37x62x8-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-48x62x7-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-42x62x8-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-50x65x10-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtring AS-40x62x10-NBR aus Werkstoff NBR (Chemikalienbeständigkeit: Kraftstoffe und Öle). Abmessungen nach DIN 3760, Radialwellendichtring, Gummiertes Metallgehäuse, Staublippe (AS), Dichtlippe mit Feder
Wellendichtringe
Wellendichtringe sind rotationssymmetrische Dichtelemente, die an Wellendurchführungen eingesetzt werden, um Schmierstoffe im Inneren einer Maschine zu halten und gleichzeitig das Eindringen von Schmutz, Staub und Feuchtigkeit zu verhindern. Sie sind in nahezu allen bewegten Maschinen und Anlagen zu finden, bei denen rotierende Wellen abgedichtet werden müssen. Durch ihre kompakte Bauweise und ihr breites Einsatzspektrum gehören Wellendichtringe zu den am häufigsten verwendeten Dichtelementen im Maschinenbau.
Bei Antriebstechnik.shop finden Sie ein umfangreiches Sortiment an Wellendichtringen für industrielle Anwendungen – von Standard-Ausführungen in NBR bis hin zu temperatur- und medienbeständigen Varianten in Viton (FKM) oder PTFE. Ergänzend dazu finden Sie in der Kategorie Dichtungen weitere Dichtungslösungen wie V-Ringe, Axial-Dichtungen und Verschlusskappen.
Was sind Wellendichtringe?
Wellendichtringe – auch Radial-Wellendichtringe oder kurz RWDR genannt – sind Dichtelemente, die zwischen einer rotierenden Welle und einem feststehenden Gehäuse abdichten. Sie bestehen in der Regel aus einem metallischen Versteifungsring, einem elastomeren Dichtkörper und einer vorgespannten Dichtlippe, die unter Federdruck an der Wellenoberfläche anliegt.
Das Funktionsprinzip basiert auf der elastischen Anlage der Dichtlippe an der Wellenoberfläche. Diese erzeugt eine dynamische Dichtwirkung, die sowohl bei Stillstand als auch im Betrieb zuverlässig abdichtet. Die Schutzlippe – sofern vorhanden – hält zusätzlich Schmutz und Feuchtigkeit von der Hauptdichtlippe fern und verlängert so die Lebensdauer des Dichtelements erheblich.
Entscheidend für die Funktion ist eine ausreichend harte, präzise geschliffene Wellenoberfläche im Laufbereich der Dichtlippe. Rauhigkeitswerte und Härte der Laufbahn sind in einschlägigen Normen (z. B. DIN 3760) festgelegt und sollten bei der Auslegung berücksichtigt werden.
Typische Bauformen und Ausführungen von Wellendichtringen
Wellendichtringe sind in zahlreichen Bauformen erhältlich, die sich hinsichtlich Konstruktion, Werkstoff und Dichtwirkung unterscheiden. Die Auswahl richtet sich nach dem Einsatzmedium, der Drehzahl, dem Temperaturbereich und dem Einbauraum.
Bauform A – ohne Schutzlippe
Die einfachste und am weitesten verbreitete Ausführung. Ein Wellendichtring ohne Schutzlippe dient primär zur Abdichtung von Schmierfett oder Öl nach außen. Er eignet sich für saubere Betriebsumgebungen, in denen kein erhöhter Schmutzanfall zu erwarten ist. Diese Bauform wird dort eingesetzt, wo eine einfache, kostengünstige Lösung gefragt ist.
Bauform B – mit Schutzlippe
Wellendichtringe mit Schutzlippe bieten zusätzlichen Schutz vor dem Eindringen von Schmutz, Staub und Spritzwasser. Die Schutzlippe liegt mit geringer Vorspannung an der Welle an und schützt die Hauptdichtlippe vor vorzeitigem Verschleiß. Diese Ausführung ist besonders für den Einsatz in staubigen, feuchten oder verschmutzten Umgebungen geeignet, etwa in der Agrartechnik, im Bauwesen oder in der Fördertechnik.
PTFE-Wellendichtringe
PTFE-Dichtringe (Polytetrafluorethylen) zeichnen sich durch sehr geringe Reibung, hohe chemische Beständigkeit und einen weiten Einsatztemperaturbereich aus. Sie eignen sich besonders für Hochdrehzahlanwendungen und den Einsatz in aggressiven Medien, bei denen elastomere Dichtlippen versagen würden. Typische Anwendungen sind Pumpen, Verdichter und chemische Anlagen.
Wellendichtringe in Viton (FKM)
Viton-Wellendichtringe bieten hervorragende Beständigkeit gegenüber Mineralölen, synthetischen Ölen, Kraftstoffen und aggressiven Chemikalien. Sie sind für Temperaturen bis ca. 200 °C geeignet und damit die erste Wahl für anspruchsvolle Einsatzbedingungen in der Automobil- und Prozessindustrie.
Typische Abmessungen, Dichtungen und Materialausführungen
Wellendichtringe sind in einer breiten Palette an Abmessungen verfügbar. Die wesentlichen Maße sind Wellendurchmesser (d1), Außendurchmesser (d2) und Breite (b). Standardisierte Abmessungsreihen nach DIN 3760 / ISO 6194 erleichtern die Auswahl und den Austausch in bestehenden Konstruktionen erheblich.
Als Dichtlippenwerkstoff wird in den meisten Standardanwendungen NBR (Nitrilkautschuk) eingesetzt. NBR bietet gute Beständigkeit gegenüber Mineralölen und Fetten bei Temperaturen zwischen –40 °C und +100 °C. Für höhere Temperaturen oder besondere Medien stehen FKM (Viton), ACM, PTFE und Silikon zur Verfügung.
Der Metallkäfig besteht in der Regel aus Stahl. Bei korrosiver Umgebung oder speziellen hygienischen Anforderungen sind auch Edelstahlausführungen erhältlich. Die Feder der Dichtlippe ist typischerweise aus Federstahl oder Edelstahl gefertigt und hält die Dichtlippe mit definierter Vorspannung an der Welle.
Anwendungen von Wellendichtringen
Wellendichtringe werden überall dort eingesetzt, wo rotierende Wellen gegen Schmierstoffaustritt oder Schmutzeinwirkung abgedichtet werden müssen. Ihr Einsatzspektrum ist entsprechend breit.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Getriebe und Antriebsstränge
In Getrieben dichten Wellendichtringe Abtriebswellen, Eingangswellen und Zwischenwellen nach außen ab. Sie verhindern den Austritt von Getriebeöl und schützen das Innere vor Verunreinigungen. - Elektromotoren
An Motorwellen abdichten Wellendichtringe die Lagerbereiche und verhindern, dass Schmierfett austritt oder Feuchtigkeit in das Motorgehäuse eindringt. - Hydraulik und Pneumatik
In Hydraulikzylindern, Pumpen und Verdichtern dichten Wellendichtringe rotierende Wellen gegen Hydrauliköl oder Druckluft ab und gewährleisten die Druckhaltung im System. - Agrartechnik
In landwirtschaftlichen Maschinen sind Wellendichtringe extremen Umgebungsbedingungen ausgesetzt – Schmutz, Staub, Feuchtigkeit und wechselnde Temperaturen. Ausführungen mit Schutzlippe sind hier besonders verbreitet. - Automobilindustrie
Von der Kurbelwellendichtung bis zum Achsantrieb: Wellendichtringe sichern die Schmierung und Dichtheit in zahlreichen Fahrzeugaggregaten und müssen dabei hohe Drehzahlen, Temperaturwechsel und aggressive Medien beherrschen. - Pumpen und Kompressoren
Bei rotierenden Maschinen zum Fördern von Flüssigkeiten oder Gasen müssen Wellendichtringe zuverlässig zwischen dem Fördermedium und der Außenatmosphäre abdichten.
Die Auswahl des passenden Wellendichtrings hängt immer von den konkreten Betriebsbedingungen ab: Drehzahl, Temperatur, Medium und verfügbarer Einbauraum sind die entscheidenden Faktoren.
Auswahlhilfe: So finden Sie den passenden Wellendichtring
Bei der Auswahl eines Wellendichtrings sind mehrere technische Parameter zu berücksichtigen. Eine systematische Vorgehensweise hilft, die richtige Ausführung für den jeweiligen Einsatzfall zu finden.
Bei Antriebstechnik.shop können Sie Wellendichtringe gezielt nach relevanten Parametern filtern und so Schritt für Schritt eingrenzen.
Die folgenden Kriterien helfen bei der Auswahl:
- Wellendurchmesser und Einbaumaße
Der Wellendurchmesser (d1) ist das primäre Auswahlkriterium. Außendurchmesser (d2) und Breite (b) richten sich nach dem vorhandenen Gehäusebohrungsmaß. Achten Sie auf die Einhaltung der Normmaße nach DIN 3760 / ISO 6194. - Dichtlippenwerkstoff und Medium
NBR ist für Mineralöle und Fette die Standardwahl. Bei Kraftstoffen, synthetischen Ölen oder aggressiven Medien sollte auf FKM (Viton) umgestellt werden. PTFE empfiehlt sich bei sehr hohen Drehzahlen oder chemisch aggressiven Umgebungen. - Temperaturbereich
Prüfen Sie, in welchem Temperaturbereich das Lager betrieben wird. NBR ist bis ca. +100 °C geeignet, FKM bis ca. +200 °C. Bei Tieftemperaturanwendungen empfehlen sich spezielle Kälte-NBR-Qualitäten. - Drehzahl und Gleitgeschwindigkeit
Hohe Drehzahlen erzeugen erhöhte Reibungswärme an der Dichtlippe. Bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten (> 4–6 m/s) sollte eine PTFE-Lippe oder eine hydrodynamisch unterstützte Ausführung gewählt werden. - Bauform: mit oder ohne Schutzlippe
In sauberen Umgebungen genügt eine einfache Ausführung ohne Schutzlippe. Beim Einsatz in staubigen, feuchten oder verschmutzten Umgebungen ist eine Ausführung mit Schutzlippe (Bauform B) vorzuziehen. - Wellenoberfläche
Die Laufzone der Welle muss eine ausreichende Härte (≥ 55 HRC empfohlen) und eine definierte Rauigkeit aufweisen. Eine ungeeignete Wellenoberfläche führt zu vorzeitigem Verschleiß und Leckage.
Wenn Sie unsicher sind, welche Ausführung für Ihre Anwendung geeignet ist, unterstützen wir Sie gerne bei der Auswahl.
Noch unsicher?
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FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Wellendichtringen
Was ist der Unterschied zwischen Bauform A und Bauform B?
Bauform A bezeichnet Wellendichtringe ohne Schutzlippe – sie dichten nur in eine Richtung (innen nach außen). Bauform B verfügt zusätzlich über eine Schutzlippe auf der Außenseite, die das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindert. Für verschmutzte Umgebungen empfiehlt sich immer Bauform B.
Welcher Werkstoff ist für Getriebeöl geeignet?
Für Mineralöle und Standard-Getriebeöle ist NBR (Nitrilkautschuk) die übliche Wahl. Bei synthetischen Getriebeölen oder erhöhten Temperaturen sollte auf FKM (Viton) zurückgegriffen werden, da NBR in diesen Medien quellen oder verspröden kann.
Wie wichtig ist die Wellenoberfläche für die Lebensdauer?
Die Wellenoberfläche ist entscheidend für die Lebensdauer eines Wellendichtrings. Die Lauffläche sollte eine Härte von mindestens 45 HRC, eine Rauigkeit Ra von 0,2–0,8 µm und eine gleichmäßige Oberflächenstruktur ohne Riefen oder Drallspuren aufweisen. Schlechte Wellenoberflächen führen zu Leckage und vorzeitigem Ausfall.
Können Wellendichtringe bei Axialversatz eingesetzt werden?
Standard-Wellendichtringe sind für rein radiale Abdichtung ausgelegt und können nur geringe Axialversätze kompensieren. Bei größerem Axialversatz oder Winkelversatz der Welle sollten spezielle Dichtungen oder flexible Dichtsysteme eingesetzt werden.
Was ist der richtige Einbau eines Wellendichtrings?
Wellendichtringe müssen schlag- und druckfrei in die Gehäusebohrung eingepresst werden, idealerweise mit einer Einpresshülse. Die Dichtlippe muss vor dem Einbau leicht gefettet werden. Scharfe Kanten an der Welle sind vor dem Einbau zu entgraten oder zu fasen, um die Dichtlippe nicht zu beschädigen.
Wie erkenne ich einen defekten Wellendichtring?
Typische Anzeichen für einen defekten Wellendichtring sind Schmierstoffleckage im Bereich der Wellendurchführung, erhöhter Ölverbrauch sowie Schmutz- oder Staubeintrag in das Aggregat. Im fortgeschrittenen Stadium kann auch ein erhöhtes Laufgeräusch durch mangelnde Schmierung auftreten.
Wie groß ist die Lebensdauer eines Wellendichtrings?
Die Lebensdauer hängt stark von Betriebsbedingungen, Werkstoff und Qualität der Wellenoberfläche ab. Unter optimalen Bedingungen – korrekte Auslegung, geeignetes Medium, saubere Welle – können Wellendichtringe viele tausend Betriebsstunden erreichen. Erhöhte Temperaturen, hohe Drehzahlen oder Schmutzeinwirkung verkürzen die Lebensdauer erheblich.